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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Cosima Viola

Süchtig nach Cosima

Als unzähmbare Jaqueline „Jack“ Aichinger bringt Cosima Viola seit 2001 ordentlich Straße in die „Lindenstraße“. Uns zeigt die Schauspielerin die nackte Wahrheit hinter dem wilden Rollenspiel

Das Künstler-Hotel „nhow“ mit eigenen Tonstudios und Pop-Art-Interieur zwischen Universal Music und MTV am Berliner Osthafen: genau der richtige Ort für die unangepasste Cosima Viola, die aus einer Musikerfamilie stammt und „Jack“, dem Problem-Girl aus der „Lindenstraße“, Charakter verleiht. Hier zeigt uns die 28-Jährige ihre schönsten wilden Seiten dahinter – und anschließend, dass sie tatsächlich nicht gerade auf den Mund gefallen ist...

Playboy: Frau Viola, bei Ihren Fotos denken wir: Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll!

Viola: Das ist ja sehr gut (lacht)! Ich bin zwar keine Drogenverfechterin, aber die Bilder sollten schon etwas Punkiges und Wildes ausstrahlen. Ich eifere nicht dem klassischen Frauenbild nach und wollte mich deshalb auch anders zeigen.

Playboy: Wie werden Ihre Freunde, Fans und Verwandten auf die Fotos reagieren?
Viola: Ehrlich gesagt, bin ich selbst gespannt, welche Resonanz ich erhalte. Die meisten würden mich bestimmt nicht mit einem Playboy-Shooting in Verbindung bringen. Aber jede Frau fühlt sich geschmeichelt, wenn sie für ihren Körper Komplimente erhält. Und ich bin selbstbewusst genug zu sagen, dass die Fotos mehr als gelungen sind.

Playboy: In der „Lindenstraße“ hatten Sie auch schon Nacktszenen. Macht es Spaß, sich zu zeigen, wenn man sich gefällt?
Viola: Ich bin eine Frau wie jede andere und kenne die Stellen, mit denen ich nicht hundertprozentig zufrieden bin. Aber das ist gut so – unperfekte Körper finde ich eh viel interessanter.

Playboy: Sie spielen seit 2001 die eigensinnige Jaqueline Aichinger, ein ehemaliges Straßenkind mit einem Faible für Chopper und verwegene Männer. Wie viel „Jack“ steckt in Cosima Viola?
Viola: Die Frage müsste lauten, wie viel Cosima steckt in „Jack“? Über die Jahre habe ich die Rolle wohl mehr geprägt als sie mich. Wir sind beide nicht auf den Mund gefallen und haben ein großes Gerechtigkeitsempfinden.

Playboy: Wann äußert sich das besonders?
Viola: Wenn es darum geht, Zivilcourage zu zeigen und dazwischenzugehen, wenn sich Menschen anderen gegenüber nicht korrekt verhalten, da sind wir uns sehr ähnlich.

Playboy: Gibt es sonst noch Parallelen zwischen „Lindenstraße“ und Ihrem Leben? In der Liebe ist das bei Ihnen der Fall, oder?
Viola: Die Regel lautet ja: Fang nie was mit deinem Kollegen an. Doch vor vier Jahren kam Valentin Schreyer in die Serie dazu, der meinen späteren Lover Ben gespielt hat – und wir fanden uns von Anfang an sympathisch, nicht so wie unsere Figuren Jack und Ben.

Playboy: Die später aber trotzdem im Bett gelandet sind . . .
Viola: Ja, und ich habe mir mit Valentin gemeinsam diese Szene angeschaut, in der wir nackt nebeneinander im Bett lagen, und gedacht: Das gehört einfach zusammen. Kurze Zeit später waren wir zum Abendessen verabredet, und Valentin hat mir gestanden, dass er sich in mich verliebt hat. Und dann war alles klar. Seitdem sind wir zusammen.

Die Freiheitsliebende

Schauspielausbildung? Braucht sie nicht. Das Talent der gebürtigen Bergisch Gladbacherin blitzte bereits auf, als sie mit neun Jahren ihr TV-Debüt in der ARD-Serie „Der Fahnder“ gab. Drei Jahre später, 2001, folgte ihr erster Auftritt in der „Lindenstraße“, seither gehört Cosima Viola dort zum festen Ensemble. Statt zur Schauspielerin ließ sie sich lieber nebenbei zur Hundetrainerin ausbilden und studiert in Köln Psychologie. Eine eigene Praxis für tiergestützte Therapie wäre ihr Traum. Unser Traum: sie weiter in Film und TV zu sehen

Playboy: Apropos Bett: Haben Sie einem Mann schon mal was vorgespielt?
Viola: Na, klar. Ich glaube, dass jede Frau ganz einfach lügt, die behauptet, nie einen Orgasmus vorgetäuscht zu haben. Und das bringt ja niemandem etwas. Mittlerweile kann ich sagen, was ich mag und wie ich es gern möchte. Bei schlechten One-Night-Stands habe ich aber schon mal was vorgemacht, um es hinter mich zu bringen.

„Als ich mit einer Frau zusammen war, habe ich gemerkt, dass ich einen Mann als Gegenpart brauche“

Cosima Viola

Playboy: Wie haben Sie gelernt, was Sie möchten?
Viola: Ich war mal anderthalb Jahre mit einer Frau zusammen. Das war sehr schön und auch wichtig, weil ich in dieser Zeit viel über mich und meinen Körper gelernt habe. Und ich habe auch gemerkt, dass ich einen Mann als Gegenpart brauche.

Playboy: Was muss Ihr Gegenpart haben?
Viola: Ich reagiere generell auf Menschen, die eine starke Ausstrahlung haben. Und dabei ist es egal, ob es Männer oder Frauen sind. Und wenn mich jemand zum Lachen bringt, ist das eigentlich schon die halbe Miete.

Playboy: Und was geht gar nicht?
Viola: Ich finde Eitelkeit bei Männern schwierig. Auf Dauer wäre es mir zu anstrengend, wenn sie Oberflächlichkeiten zu viel Beachtung schenken würden.

Playboy: Kussszenen mit Kollegen sind Sie ja gewöhnt, mit welchem Schauspieler würden Sie sich eine wünschen?
Viola: Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Adam Driver finde ich ganz süß. Er hat ein sehr außergewöhnliches Gesicht, da würde ich nicht nein sagen. Ach Gott, das darf Valentin aber nicht lesen (lacht). Ich meine das natürlich rein beruflich.

Playboy: Und mit welcher Kollegin?
Viola: Angelina Jolie. Die hat so fantastische Lippen.

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