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Vom Playboy zur Ikone

Zum ersten Jahrestag von Hugh Hefners Tod

Vom Playboy zur Ikone

Am 27. September 2017 ging Hugh Hefner, der Erfinder der schönsten Seiten der Männerwelt, für immer von Bord. Heute, genau ein Jahr später, sind es noch immer die gleichen Gründe, aus denen wir ihn verehren – und vermissen.

1. Der Magazingründer

1953 posierte Hugh Hefner mit der ersten 44-seitigen Ausgabe seines brandneuen Magazins Playboy. Der damals 27-jährige Vertriebsleiter der Kinderzeitschrift "Children's Activities" wollte ein Männermagazin mit "positiver und kultivierter Einstellung zum Thema Sex" gründen. Er lieh sich im Familien- und Freundeskreis ein paar Tausend Dollar, kaufte für 500 Dollar ein Aktfoto von Marilyn Monroe, schrieb die erste Ausgabe weitgehend selbst um das Foto herum und organisierte ihren Vertrieb. Das Ergebnis: 54.000 Exemplare ausverkauft – der Start einer Weltmarke.


2. Der Aufklärer

Eine sexuelle Revolution, die das Licht in den Schlafzimmern einschaltet, geht nur mit Spaß und Charme. Hugh Hefner (hier 2011) wählte das Symbol des verspielten Hasen – für ihn eine männliche Figur. Dennoch wehrte er sich 1960 nicht gegen die Idee, auch weibliche Bunnys zu seinen Botschafterinnen zu machen. Zum Sex gehören schließlich zwei. Dass Frauenrechtler ihm seither die Verhasung der Frau vorwerfen: ein historisches Missverständnis.


3. Der kreative Selbermacher

Wenig überließ Hugh Hefner den Einfällen anderer oder dem Zufall. Schon gar nicht in der seit März 1956 dreiseitig ausklappbaren Heftmitte, dem Zentrum seiner Botschaft der Freizügigkeit. Bei den Aufnahmen der Britin June Wilkinson 1958 sorgte er selbst für die perfekte Inszeneirung.


4. Der Workaholic

Von der ersten Playboy-Stunde bis in die späten 60er arbeitete Hef rund um die Uhr am magazin, unterbrochen nur von wenig Schlaf und viel Beischlaf. Und zwar auf seinem für alle Zwecke designten Rundbett in der Mansion East in Chicago, die bis in die Mitte der 70er-Jahre das Playboy-Hauptquartier war.


5. Der Aktivist

Von Beginn an machte sich Hefner einen Namen in der Bürgerrechtsbewegung, bezahlte über eine Stiftung die Prozesskosten bei Klagen gegen repressive Presse- und Sexualgesetze und setzte sich im Playboy-Magazin und -TV sowie in seinen Clubs gegen Rassismus ein.


6. Der Schlossherr

Seine grlßte romantische Liebe (1968 bis 1976), Model und Musikerin Barbi Benton, fand 1971 jenes Schloss in den Holmby Hills von L.A., das als Hugh Hefners Mansion berühmt wurde. Er kaufte das 2,1 Hektar große Park-Anwesen mit 29-Zimmer-Villa damals für 1,05 Millionen Dollar. 2016 erstand es der Nachbar Daren Metropoulos für das Hundertfache. Hefner hatte bis zu seinem Tod das Wohnrecht.


7. Der Hasendompteur

1960 eröffnete Hefner den weltweit ersten Playboy-Club (nur für zahlende Mitglieder mit Schlüssel). Eine Bekannte hatte die Idee zu den Kostümen der weiblichen Belegschaft, und Hefner erwies sich als liebevoller Bunny-Chef: Warf sein Bruder Keith mal eine Angestellte raus, die gegen die Sittenregeln verstieß, ließ Hef sie zur Hintertür wieder rein.


8. Der Liebhaber

Mit mehr als 1000 Frauen soll er Sex gehabt haben. Seine 32 wichtigsten Gespielinnen zeigen wir in unserer Special Edition "Hugh Hefner. 1926-2017" (siehe auch Punkt 10). Als Hef in den 70ern in die Mansion nach L.A. zog, dann vor allem, weil die Stadt zum Welt-Hotspot der Stard und Schönen avancierte und Playboy dort an der Quelle saß. Und er, Hefner, mittendrin.


9. Der Familienmensch

Die Ehe war für Hugh Hefner dazu da, Kindern ein Zuhause zu geben. Als junger Mann bekam er mit seiner ersten Frau Millie Tochter Christie (heute 65) und Sohn David (heute 63). Seine zweite Frau Kimberley Conrad, Playmate des Jahres 1989, gebar Marston (l., heute 28) und Cooper (m., heute 27). Zu seinen Kindern behielt Hefner stets ein enges Verhältnis. Seine dritte Ehe, die er 2012 mit der 60 Jahre jüngeren Crystal Harris einging, blieb kinderlos.

[Instagram Embed: https://www.instagram.com/p/BVf6PnilDiI/?taken-by=cooperbhefner]

10. Die Ikone

Spätestens seit 1960 war Hugh Hefner, der bis zu seinem Herzinfarkt 1985 rauchte, eine Art James Bond mit Pfeife im Mundwinkel statt Revolver im Sakko. Wir haben dem Playboy-Gründer eine Sonderausgabe gewidmet – mit über 250 teils bisher nie gesehenen Fotos, Auszügen aus Hefs damals noch unveröffentlichter Autobiografie und seiner Liebeserklärung an Marilyn Monroe. In der 124-seitigen Special Edition geht es um Hefner als Aktivist und Freiheitskämpfer, seine Liebe zu den schönen Frauen, das Geheimnis der Playboy-Mansion und darum, wer das geistige Erbe der Playboy-Ikone angetreten hat. "Hugh Hefner – sein Leben, seine Frauen, sein Vermächtnis" – möge die Party im Himmel weitergehen! Hier unten klären wir das schon...

Autor: Philip Wolff
hefner
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