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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Regisseur Paul Verhoeven

... über die Vagina von Sharon Stone und seinen neuen Film

"Ja, man sieht die Vagina von Sharon Stone“

Paul Verhoevens neuer Film „Elle“ läuft ab dem 16. Februar in den Kinos – wir haben den Regisseur des Kultfilms "Basic Instinct" schon vorab zum Interview getroffen

Der niederländische Filmregisseur Paul Verhoeven ist 25 Jahre nach seinem Erotikthriller „Basic Instinct“ (1992) die Spekulationen um die wohl berühmteste erotische Szene der Hollywoodgeschichte leid. „Lassen Sie mich jetzt ein für alle Mal Klarheit schaffen: Ja, man sieht die Vagina von Sharon Stone“, sagte der 78-Jährige in unserem Interview. Die Filmsekunden, in denen Sharon Stone die Beine übereinanderschlägt und den Zuschauern einen Blick unter ihren Rock gewährt, gilt als die meistangehaltene Videosequenz der Filmgeschichte.

„Stimmt“, bestätigte Verhoeven in dem Interview. „Auch ich habe die DVD daheim. Aber es sind ja nur wenige Sekunden. Ganze vier Frames. Man muss schon ganz genau hinschauen und am besten noch eine Lupe zur Hand nehmen, wenn man da wirklich etwas sehen will.“ Die vieldiskutierte Frage, was wirklich zu sehen sei, klärte Verhoeven in dem Interview mit den Worten: „Die gute Sharon saß im Minirock und ohne Höschen auf einem Stuhl. Die Kamera stand einen knappen Meter vor ihr – und war genau auf ihre Schamlippen ausgerichtet. Was also sieht man da wohl?“

„Diese Szene stand so vorher gar nicht im Drehbuch.“

Verhoeven zufolge war die Szene eine gemeinsame Idee von ihm und der damals 34 Jahre alten Schauspielerin. „Während der Dreharbeiten ging ich mit Sharon einmal zum Essen aus, und da erzählte ich ihr von einer Frau aus meiner Studentenzeit in Holland. Die kam zu jeder Party im Kleid und ohne Höschen. Sie setzte sich dann ganz demonstrativ genau dorthin, wo wir sie alle sehr gut sehen konnten, und spreizte ihre Beine. Darauf angesprochen, sagte sie bloß: ,Ich weiß, dass ihr Jungs da einen tiefen Einblick bekommt, deshalb mache ich es ja. Mich macht das richtig scharf.’ Als ich Sharon die Geschichte erzählte, war sie sofort bereit, das in den Film einzubauen“, erzählt Verhoeven in dem Interview. „Diese Szene stand so vorher gar nicht im Drehbuch.“

Trailer: "Elle"

Auch von seinem neuen Spielfilm „Elle“ erwartet der Regisseur, dass dieser provozieren wird. „Das hatten Sie von einem 78-Jährigen wohl nicht erwartet, was? Aber eins kann ich Ihnen versichern: Ich bin immer noch sehr weit entfernt von jeglicher Bewusstseinstrübung oder gar Altersmilde“, sagte Verhoeven. Unter anderem wegen der „Keine Nacktaufnahmen“-Klauseln in den Verträgen der meisten Hollywood-Schauspieler habe man die Produktion von „Elle“ aus den USA nach Frankreich verlegt. „Es ist in den letzten Jahren immer schlimmer geworden“, so Verhoeven mit Blick auf die zunehmende Prüderie der amerikanischen Filmindustrie.

Paul Verhoevens neuer Film „Elle“ läuft ab dem 16. Februar in den Kinos.

Das ganze Interview mit Paul Verhoeven im neuen Playboy. Ab dem 9. Februar im Handel oder versandkostenfrei hier bestellen.

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