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„Wenn Alkohol legal ist, muss Cannabis erst recht legal sein“

Im Gespräch mit Jugendrichter Andreas Müller

PLAYBOY-Interview mit Jugendrichter Andreas Müller

Deutschlands "härtester Jugendrichter" will Cannabis legalisieren. Ist das ein Widerspruch. Andreas Müller findet: Nein!

Der als härtester Jugendrichter Deutschlands bekannte Jurist Andreas Müller sieht in der Bewertung von Cannabis-Delikten durch das deutsche Strafgesetz „eine große Ungerechtigkeit“. „Alkohol ist viel gefährlicher, nicht nur gesundheitlich, sondern auch im Zusammenhang mit Unfällen und Gewaltdelikten“, sagte der 56-Jährige dem Magazin PLAYBOY.

Jugendrichter Andreas Müller / Foto: Siegfried Pielken

„Meiner Erfahrung nach wird ein Drittel aller Gewalttaten unter Alkoholeinfluss begangen – nie bekifft. Wenn Alkohol legal ist, muss Cannabis erst recht legal sein“, so der Richter aus Bernau bei Berlin.

„Der Knast ist der Einstieg in eine kaputte Psyche“

Cannabis sei nach aktuellem Stand der Wissenschaft keine Einstiegsdroge, sagte Müller in dem Interview. Erst die Verhängung von Haftstrafen gegen Cannabis-Delinquenten verstärke die Gefahr harter Drogenkarrieren: „Der Knast ist der Einstieg in eine kaputte Psyche“, so Müller in dem Interview. „Mit der Kriminalisierung von Cannabis schafft der Staat Opfer – und zwar allein 500.000 Inhaftierte in einem halben Jahrhundert.“

Das offizielle Buch des bekannten Jugendrichters.

Besonders unverständlich findet Jugendrichter Müller die Rechtspraxis in Baden-Württemberg unter dem Grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann: „Im Bund fordern die Grünen die Legalisierung, und in Baden-Württemberg verfolgen sie Kiffer wie vor 50 Jahren.“

Die September-Ausgabe des PLAYBOY erscheint am 10. August.

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