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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!
PLAYBOY 01/2018

Gute alte Vorsätze

Logisch, gleich im neuen Jahr melde ich mich im Fitness-Studio an. Versprochen. Locker zwei-, ach was, drei- bis viermal die Woche die Muckis trainieren.

Und was gegen den Bauch tun. Alkohol? Total verzichtbar. Ab Januar keinen Tropfen mehr. Okay, zumindest unter der Woche gilt: No Alcohol! Ins Bett? Immer vor Mitternacht, ist schließlich der wichtigste Schlaf. Und natürlich: weniger Stress, mehr Zeit für die Familie. Klar, auch weniger Fleisch und viel mehr an die frische Luft. Aufzüge? Nee, ab jetzt nur noch Treppen.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Angeblich startet jeder zweite Deutsche mit sogenannten guten Vorsätzen ins neue Jahr. Und gefühlte 99 Prozent aller Mutwilligen dürfen sich spätestens nach drei Monaten als Gescheiterte bezeichnen. Besonders beliebt bei den immer wiederkehrenden Vorsätzen: abschalten. Also vor allem das Smartphone. Fast jeder Dritte nimmt sich nach einer Forsa-Umfrage vor, künftig mehr für seine Work-Life-Balance zu tun – um damit dem Ziel näher zu kommen, ein stressfreieres Leben zu genießen.

Warum aber scheitern wir immer wieder aufs Neue? Schuld daran ist, wie so häufig, unser Kopf. Und das, was da bei vielen Menschen drin ist: das Gehirn. Um einen Vorsatz in die Tat umzusetzen, braucht es was? Genau: Willenskraft. Und die ist in der Großhirnrinde direkt hinter der Stirn beheimatet, dem sogenannten präfrontalen Kortex.

Diese Gehirnregion ist aber nicht nur für die Willensstärke allein zuständig, sie muss sich auch noch um vieles mehr kümmern. Beispielsweise ist sie mit für das Kurzzeitgedächtnis verantwortlich, hilft bei der kognitiven Lösung von Problemen und dabei zu priorisieren. Kurzum: Der präfrontale Kortex ist ganz schön beschäftigt. Und ständig abgelenkt. Es reichen deshalb schon wenige zusätzliche Hirnaktivitäten, um uns von den guten Vorsätzen abzubringen, wie ein Experiment der Stanford University in Kalifornien
beweisen sollte.

Der Neuromarketing-Professor Baba Shiv teilte dort mehrere Dutzend Studenten in zwei Gruppen: Die eine musste sich eine zweistellige Zahlmerken, die andere eine siebenstellige. Dann bot man den Probanden zwei Snacks zur Auswahl an: ein Stück Schokotorte (ungesund) und ein Schälchen Obstsalat (gesund).

Was geschah? Die Studenten, die sich die siebenstellige Zahl merken sollten, griffen doppelt so häufig zur Torte wie die Versuchspersonen mit der einfacheren Denkaufgabe.

Was das bedeutet? Keine Ahnung. Bleiben Sie am besten einfach bei Ihren alten Gewohnheiten – und halten uns, Ihrem Playboy, auch weiterhin die Treue!

Auf ein Neues,
Ihr Florian Boitin (Chefredakteur)


Inhalt

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