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Was tun, wenn die Partnerin mehr (oder weniger) Sex will

Sexuelle Diskrepanz muss nicht sein

Was tun, wenn die Partnerin mehr (oder weniger) Sex will

Paare verlieren in einer festen Beziehung oft die Lust auf Sex. Oftmals kann das der Beziehung massiven Schaden zufügen. Doch der Frust im Bett muss nicht sein. Wir haben einen Wissenschaftler gefragt, warum wir so oft aneinander vorbeilieben und was wir dagegen tun können.

Jeder der schon mal in einer längeren Beziehung gewesen ist, kenn das Problem: Wenn es um Sex geht, stellt sich irgendwann die Frage nach dem „Wann“ und vor allem dem „Wie oft“. Der Mann hat Lust, die Frau nicht  – und umgekehrt. Eigentlich nicht so schlimm, das kommt vor.

Problematisch wird es nur, wenn das zum Dauerzustand wird. Wenn das Sex-Leben irgendwann völlig gegensätzlich verläuft, dann spricht man von einer sogenannten „Diskrepanz des sexuellen Verlangens“. Ein Problem, dass oft zur Trennung führen kann.

Kein Männer-Klischee

Tatsächlich ist diese Problem nicht selten. Eine Studie der Ball State Universität in den USA hat heruasgefunden, dass im Durchschnitt bei einer von vier Befragten die Sex-Diskrepanz vorliegt. Die Studie bezog sich dabei sowohl auf heterosexuelle, als auch auf homosexuelle Paare – es ist also kein reines Männerproblem und bricht mit dem Klischee des nimmersatten starken Geschlechts.

Langzeitbeziehungen sind besonders gefährdet

Diskrepantes Sexualverlagen kann laut Aussage der Forscher jede Beziehung betreffen, doch in der Regel kommen diese Probleme erst dann, wenn die Beziehung schon etwas länger anhält. In vielen Fällen schaden sie den Beziehungen sehr und führen oftmals zur Trennung.

Doch woher kommen diese Diskrepanzen und was können wir dagegen unternehmen?

Oftmals sind viele unterschiedliche Faktoren ausschlaggebend. Lebensumstände, Ernährung, Stress im Job, unser Schlaf bis hin zu unserem persönlichen Wohlempfinden. Kurzum: Es ist verdammt kompliziert.

Das können wir dagegen tun

Doch es gibt diverse Möglichkeiten, wieder Schwung in das Sexleben und somit in die Beziehung zu bringen. „Gegenseitige Vorwürfe oder gar Schuldzuweisungen bringen gar nichts“, sagt Lori Brotto, Psychologe an der British Columbia Universität.

Der Wissenschaftler beschäftigt sich mit dem individuellen Sexualverlangen von Paaren. „Es ist wichtig zuerst selbst zu erkennen, ob vielleicht gesundheitliche Faktoren im Weg stehen – dazu gehört auch, das Stress-Empfinden des Partners zu erkennen und darüber zu sprechen“, so Brotto.

„Bevor Bett-Probleme selbst angesprochen werden, sollten wir zuerst über unser persönliches Wohlempfinden sprechen“.

Let´s talk about Sex, Baby!

Ein weiteres Problem: Viel zu selten sprechen Paare über ihre sexuellen Vorlieben . Selbst Paare, die schon viele Jahre zusammen sind, tabuisieren dieses Thema. Diese Frustration führe ebenfalls zu der altbekannten Abfuhr des „Heute nicht, Schatz“.

Falls der Dialog nicht helfen sollte, empfiehlt der Experte, andere Wege zu finden, um das Sexualempfinden beider Partien zu steigern. „Studien belegen, dass Paare, die sich oft gegenseitig kleine Massagen oder besondere Streicheleinheiten geben, sexuell zufriedener sind, als Paare, die das nicht tun“, sagt Brotto.

"Das Vorspiel kann sich auch über mehrere Tage erstrecken"

Falls das nicht helfen sollte, hat Brotto noch einen überraschenden Tipp: So unsexy und spießig es klingen mag, aber tatsächlich kann es helfen, den Sex im Voraus auf einen oder mehrere Wochentage zu planen.

„Wenn wir den Sex vorausplanen, dann entwickeln wir eine gewisse Vorfreude darauf“, so Brotto. Um die Vorfreude weiter zu steigern, gäbe es viele verschiedene Möglichkeiten. Der Kreativität seien hier keine Grenzen gesetzt.

„Das Vorspiel muss nicht zwangsläufig ein paar Minuten dauern, sondern kann sich auch über mehrere Tage erstrecken“, so Brotto.

Autor: Max Marquardt, Playboy
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