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Wie ein Erotik-Künstler Instagram austrickst

Seine Werke können nicht zensiert werden

Wie ein Erotik-Künstler Instagram austrickst

Eine langhaarige Frau wird von hinten genommen. Dabei hält der Sexpartner mit einer Hand ihre Hüfte und mit der anderen ihr Gesicht fest. Klingt wie eine Szene aus einem Pornhub-Video, oder? Dabei beschreibt dieser Text ein Bild des franzözischen Künstlers Simon Frankart. Er veröffentlicht seine erotischen Zeichnungen auf Instagram – einer Plattform, die explizite Inhalte normalerweise rigoros löscht. Wie ist das möglich?

Erotik-Künstler Simon Frankart postet auf seinem Instagram-Account @petitesluxures Zeichnungen mit sexuellem Inhalt. Ziemlich explizit – und doch subtil: Mit wenigen schwarzen Linien deutet er die erotischen Handlungen an – den Rest erledigt unser Vorstellungsvermögen. 

[Instagram Embed: https://www.instagram.com/p/BgZaS2eAE1F/?hl=en&taken-by=petitesluxures]

Das Foto-Netzwerk Instagram ist dafür bekannt, Bilder von erotischen Darstellungen und Nacktinhalte sofort zu löschen. Doch Frankart nutzt ein Schlupfloch in den Nutzungsbedidungen: Die Community-Richtlinien von Instagram verbieten Fotos, Videos und einige digital erstellte Inhalte, die Geschlechtsverkehr, Genitalien und Nahaufnahmen von vollständig nackten Hintern zeigen. Das betrifft auch einige Fotos von weiblichen Brustwarzen.

Instagram änderte diese Klausel allerdings 2015, als die App für das Zensieren von Fotos von stillenden Frauen kritisiert wurde. Solche Bilder werden nun geduldet, immer noch rigoros reagiert die Plattform aber bei Inhalten, die den nackten weiblichen Körper und Sexualität darstellen. Wie also können die Bilder von Petites Luxures auf der Seite bleiben? 

[Instagram Embed: https://www.instagram.com/p/BgzDDGRgQ17/?hl=en&taken-by=petitesluxures]

Die Antwort lautet: Frankarts Arbeit fällt unter eine andere neu zugelassene Instagram-Kategorie – "Nacktheit in Fotos von Gemälden und Skulpturen." Dank dieser Richtlinie umgeht der Erotik-Künstler, dass seine Posts entfernt oder gemeldet werden. Doch das war nicht immer so: "Als ich Petites Luxures auf den Markt brachte, begann ich mit Minimalismus zu arbeiten, weil ich dachte, es sei eine kreative Art, Sex darzustellen", sagte er im Gespräch mit dem US-Playboy.

"Aber dann erkannte ich, dass es eine starke Waffe gegen die automatische Zensur von Instagram war. Ich habe am Anfang einige Zeichnungen entfernt, aber das hat meine Art zu zeichnen nie verändert." Stattdessen entfernte er bestimmte Hashtags wie #art und #love – denn danach würden vermehrt Leute suchen, die zu sensibel für seine Kunst seien, so Frankart. 

[Instagram Embed: https://www.instagram.com/p/BhkIU7SgAaL/?hl=en&taken-by=petitesluxures]

Der Künstler ist dankbar, dass seine Kunst durch Instagram für Millionen von Menschen sichtbar geworden ist. Trotzdem findet er, dass "ein paar kleine Unternehmen mit Sitz in Kalifornien" nicht die Macht haben sollten, kulturelle Standards für die ganze Welt zu setzen. "Jede Kultur hat ihre eigene Vorstellung davon, was schockierend ist oder nicht – online ist es schwer, da auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen," sagt er. "Ich hoffe, populäre erotische Kunst wird helfen, diese puritanischen Regeln zu mildern." Frankarts Fazit als Künstler und Mensch ist einfach: "Wir sollten einfach annehmen, dass wir alle aus einer Muschi kommen – und das ist weder schockierend noch pervers. "

[Instagram Embed: https://www.instagram.com/p/Bi-HFLdgO0c/?hl=en&taken-by=petitesluxures]

Autor: Lisa Carbonaro, Playboy.de
Playmate Miss Juni Sophie Brill
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