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Männerbar: Starkbiere

Die 5 besten und ihr Ursprung

Männerbar: Die 5 besten Starkbiere und ihr Ursprung

Es ist wieder Starkbierzeit in München. Gefeiert wird das beliebte Gerstengetränk bereits seit Jahrhunderten - den Mönchen, die es damals erstmals brauten, war das jedoch nur durch einen kuriosen Zufall erlaubt. Wir verraten Ihnen, welche fünf unsere liebsten Starkbiere sind, was sie von normalem Bier unterscheidet und wo sie ihren Ursprung haben. 

Ein Bier verdient sich erst den Titel Starkbier, wenn es einen Stammwürzegehalt von mindestens 16 Prozent aufweist. Ausserdem ist natürlich der Alkoholanteil im Gegensatz zu einem normalen Bier höher. Als grobe Richtlinie gilt, dass in etwa ein Drittel der Stammwürze den Alkoholgehalt widerspiegeln. So hat das bekannte Salvator von Paulaner-Bräu einen Stammwürzegehalt von 18,3 °P ("Grad Plato" = Einheit des Stammwürzegehalts), und einen Alkoholgehalt von 7,5 Prozent. Mit Sicherheit einer der Gründe, weshalb sich die Münchner den Tag nach dem Starkbierfest gerne freinehmen. 

So bekam das "Fastenbier" den kirchlichen Segen 

Den Mönchen ist das Starkbier zu verdanken.

Erstmals gebraut wurde das Starkbier in der Fastenzeit im 15. Jahrhundert: Getreu der alten kirchlichen Regel „Flüssiges bricht das Fasten nicht“ brauten die Mönche ein starkes, kalorienhaltiges Bier, das durch viel Hopfen und Malz den Durst stillen und dabei gleichzeitig satt machen sollte. Damit es die Päpste genehmigen konnten, ließen die Mönche eine Getränkeprobe nach Rom transportieren.

Während des langen Weges über die Alpen, durchgeschüttelt und warm von der Sonne, war der Gerstensaft bei der Ankunft in Rom verdorben. Den Päpsten war recht, dass die Mönche etwas so Widerliches trinken wollten – und gaben ihre Genehmigung. 

Geheimtipp: Das Starkbierfest in München 

Lust auf Starkbier? Noch bis zum 7. April findet die Starkbierzeit in München statt.

In Anlehnung an diese Zeit feiern die Bayern bis heute ihre Starkbierfeste. Fast alle Brauereien Bayerns, die noch in klösterlichem Besitz sind, brauen zu dieser Zeit ihr eigenes Starkbier, vollmundig und würzig. Das Pilgern zum „Salvator-Ausschank“ auf dem Nockherberg ist dabei besonders beliebt und gehört zum Münchner Jahresablauf wie Fasching und Oktoberfest. Noch bis zum 7. April hat man die Gelegenheit, es sich in einem rauschenden Fest im Löwenbräukeller, am Nockherberg, im Augustinerkeller und der Forschungsbrauerei Perlach einzuverleiben. 

Unsere Starkbier-Favoriten: 

1.   Andechser Doppelbock Dunkel 
Dieses Starkbier ist das Aushängeschild der berühmten Klosterbrauerei Andechs und ist mit 7,1% Alkohol und 18,5% Stammwürze eine echte bayrische Spezialität.

2.   Paulaner Salvator 
Ein süßes, hellbraunes Starkbier, das nach Kastanie riecht und im Abgang leicht bitter schmeckt. Gerne trinkt man es zu Schweinsbraten oder Kaiserschmarrn. 

3.   Augustiner Maximator
Dieses Bier gilt als eines der Highlights in der Starkbierzeit und zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Bieren. Außerdem genießt es eine Sonderstellung: Es stammt aus der Augustiner Brauerei, der ältesten noch bestehenden Brauerei Münchens. 

4.   Triumphator-Starkbier von Löwenbräu
Ebenfalls mächtig klingend und genauso mächtig im Geschmack: Sehr dunkel, etwas bitter, im Finish ein leichter Kaffeebohnen-Geschmack

5.   Schorschbock 
Wer es gerne mit dem stärksten Bier der Welt aufnehmen möchte: Das Schorschbock 57 der Brauerei Schorschbräu aus dem fränkischen Gunzenhausen gilt mit seinen unglaublichen  57,5 Prozent Alkoholvolumen als das stärkste Starkbier der Welt. Bei dem Bier handelt es sich um einen sogenannten Eisbock. Bei dem Brauverfahren Eisbock wird das Bier vereist und das gefrorene Wasser entfernt. So wird ein noch höherer Alkoholgehalt erreicht.

Autor: Samira Frauwallner, Playboy Deutschland
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