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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Ein junger Gründer wird zum digitalen Nomaden

Der 20-jährige Joel Monaco ist ein junger Gründer aus Deutschland und unterzieht sich einem spannenden Selbstversuch. Er möchte beweisen, dass es möglich ist, als digitaler Nomade die Welt zu bereisen und zeitgleich ein Start-Up in Deutschland zu leiten. Auf Playboy.de liefert uns Joel wöchentlich Einblicke in seinen aufregenden Alltag und hält uns mit seinem Video-Tagebuch stets auf dem Laufenden. 

Wer träumt nicht davon, lediglich mit dem Laptop unter dem Arm von überall aus der Welt arbeiten zu können? Kein Berufsverkehr, keine Pendelei, keine Großraumbüros. Dafür wenig Arbeit und ganz viel Pause. Zumindest stellen sich viele Menschen das Leben als Digitaler Nomade genau so vor. Doch entspricht das auch der Wahrheit? Joel Monaco ist ein 20-jähriger Gründer eines Start-Ups in Darmstadt und möchte genau dieses Experiment wagen: Als Digitaler Nomade will er die Welt bereisen und ganz nebenbei noch sein frisch gegründetes Start-Up leiten. Ob das gut geht? 

Joel ist seit Freitag unterwegs und berichtet von seinen Erlebnissen in seinem Vlog (siehe Video oben). Im nachfolgenden Gastbeitrag stellt sich uns Joel vor:

Joel stellt sein Start-Up vor

Mein Name ist Joel Monaco, ich bin 20 Jahre alt, komme aus Darmstadt, studiere halbherzig Wirtschaftswissenschaften in Frankfurt und arbeite die meiste Zeit an meinem Start-Up. Gemeinsam mit meinem Co-Gründer Julius Kaden habe ich Ende 2016 die Swapper GmbH gegründet, benannt nach unserem gleichnamigen Produkt. Kurz und knapp erklärt:

Swapper ist ein Marktplatz für gebrauchte Artikel, auf dem durch einen Tinder-ähnlichen Matching Algorithmus schnell und einfach passende Tauschpartner zusammengebracht werden können. Durch ein Like-/Dislike-Verfahren wird versucht zu ermitteln, ob von zwei Seiten Interesse an einem Tausch besteht. Ist das der Fall, kommt es zum Match, die Nutzer können im integrierten Chat über den Tausch verhandeln und die Pakete noch über die App versenden.

Die Idee kam uns relativ spontan, doch in das Produkt flossen unglaublich viele Tränen und Schweiß, denn bereits seit April 2016 tüfteln wir an unserer mobilen App. Mal sind es 10, mal 15, mal 18 Stunden am Tag, die Arbeit hört nie auf. Zwar merkt man als Gründer sehr schnell, dass es nie so läuft wie man es plant, doch wir konnten schon den ein oder anderen Erfolg feiern: Presseartikel in den bekanntesten Magazinen, mehrere Erwähnungen im TV, eine echte Nutzer-Community in ganz Deutschland und eine starke Verbesserung zu unserem ursprünglichen Produkt.

[Instagram Embed: https://www.instagram.com/p/BcXty1eBxvW/?taken-by=joelmonaco]

Denkt man heutzutage an Gründer, hat man durch all die Fernsehshows das Bild der jungen, unkontrollierten Partymonster vor Auge, die über Nacht reich geworden sind und ihr Leben nun wie Rockstars führen. Doch damit hat das Ganze (zumindest in den frühen Phasen) nicht viel zu tun. Während all meine Freunde nach dem Abitur nach Australien, Thailand oder Indonesien gereist sind, um die Welt zu erkunden und die verrücktesten Abenteuer zu erleben, saß ich vor meinem PC Bildschirm und habe versucht erste Screenshots von Swapper zusammen zu basteln.

Doch zurück zum Anfang: Neulich erst bin ich auf die Arbeitsweise der Digital Nomads gestoßen. Reisen und gleichzeitig arbeiten, nur mit einem Laptop im Rucksack und einer (hoffentlich) halbwegs guten Internetverbindung. Oftmals sind es Freelancer, die sich dafür entscheiden und letztlich nur auf sich alleine gestellt sind. Doch ist es auch als Gründer und CEO eines Start-Ups möglich für eine begrenzte Zeit so zu leben? Einen Versuch ist es wert dachte ich und habe es mir nun zum Ziel gemacht ab Mitte des Monats durch Südostasien zu reisen, von dort aus meine Arbeit an Swapper zu verrichten und gleichzeitig für euch über meine Erfahrungen zu vloggen.

Das Motto hinter dem Experiment? Why Not. Ich sehe es als einzige Möglichkeit, die ich aktuell habe mal wieder das Haus zu verlassen, neue Orte zu entdecken und das ohne Swapper zu vernachlässigen. Wie sich das Ganze auf das Team, unseren Fortschritt und meine Arbeitsweise auswirkt, wird sich erst noch zeigen. Doch ich bin mir sicher, dass es eine sehr Lehreiche Zeit wird. Prozesse müssen planmäßiger ablaufen, die Kommunikation mit den Kollegen muss Fehlerfrei verlaufen und die Chance neue Kontakte an neuen Orten zu knüpfen, die uns vielleicht einmal voranbringen, sollte ich mir nicht entgehen lassen.

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