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Porno-Trend „Deepfake“

Eine neue Technik montiert Stars in Sex-Filme

Neue Technik montiert Stars in Sex-Filme

Sex-Tapes, in denen Stars und Sternchen zu sehen sind, sind so alt wie das Internet selbst. Prominente Beispiele gibt es viele. Doch diese neueste Technologie ändert nun alles...

Paris Hilton, Pamela Anderson oder Kim Kardashian: Das sind nur einige Prominente, von denen private Pornos den Weg ins Netz fanden. Auch wenn nicht alle diese Filme mit dem Einverständnis der berühmten Protagonisten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, so waren die freizügigen Hauptdarsteller zumindest immer bereit, sich beim Sex filmen zu lassen.

Doch selbst das ist dank neuester Technik nicht mehr nötig. „DeepFake“ heißt die Methode, bei der sich in Videos Gesichter auf die Körper anderer Menschen setzen lassen. Wie immer ist die Porno-Branche am schnellsten, wenn es um den Einsatz neuer Technik geht. Da der Aufwand durch eine neue Software namens „Fakeapp“ relativ gering ist, tauchen gerade ständig neue Fake-Pornos auf, in denen bekannte Schauspielerinnen unfreiwillig die Hauptrolle übernehmen.

Wie funktionieren „Deepfakes“?

Sogenannte neuronale Netzwerke werden mit Bildinformationen von Stars gefüttert, beispielsweise von Schauspielerinnen wie Scarlett Johansson, Emma Watson oder Daisy Ridley. Mittels Machine Learning analysiert die Software das Material und „erlernt“ sozusagen, das Gesicht aus sämtlichen Blickwinkeln darzustellen. Anschließend tauscht das Programm die Gesichter bestehenden Videoaufnahmen einfach aus.

Auch Star Wars-Schauspielerin Daisy Ridley wurde bereits Opfer der "Deepfake"-Methode.

Dieses Vorgehen ist nicht vollkommen neu. Doch so einfach wie heute war das Erstellen solcher Fake-Videos bisher nicht. Das änderte sich nun mit Erscheinen der „Fakeapp“.

Auch Merkel und Trump wurden schon manipuliert

Kurz nachdem die Software im Netz auftauchte, bildete sich eine Community zum Thema „deepfake“ auf der Online-Plattform Reddit. Dort tauchen nun immer neue Videos mit gefälschten Videos auf. Ein großer Teil davon zeigt Pornoszenen, andere enthalten Szenen aus Hollywoodfilmen in denen kurzerhand die Rollen neu besetz wurden. Ein weiteres Video zeigt eine Rede Angela Merkel, bei dem das Konterfei der Kanzlerin gegen das von US-Präsident Trump getauscht wurde.

Noch sind viele der Ergebnisse fehlerhaft und dadurch eher verstörend. Trotzdem ist es beeindrucken und beängstigend, wie leicht sich Videos bereits fälschen lassen. Die Technik ist vergleichsweise neu und schon jetzt sind einige der Ergebnisse kaum als Fälschung zu erkennen. Gerade in Zeiten von „Fake News“ und „alternativer Fakten“ sind solche Manipulationswerkzeuge eine Gefahr für die Öffentlichkeit. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die Technik weiter ausgereift ist und man nicht mehr zwischen Original und Fake unterscheiden kann.

Auch rechtlich ist die Produktion solcher Fake-Pornos natürlich höchst bedenklich. Davon lässt sich in den Tiefen des Internets aber wohl kaum jemand aufhalten.

Autor: David Goller, Playboy-Redakteur
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