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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

So erhitzt die neue Playboy-Ausgabe die Gemüter

Seit dem 11. Januar ist das Februar-Heft im Handel. Und erregt seitdem hierzulande viele Gemüter. Aber nicht nur in Deutschland. Inzwischen berichten auch zahlreiche internationale Medien über die aktuelle Playboy-Ausgabe.

Was ist geschehen?

Titelstar der aktuellen Ausgabe ist Giuliana Farfalla, bekannt aus Heidi Klums Casting-Format „Germanys Next Topmodel“. Ab 19. Januar wird das 21-jährige Model aus dem Breisgau bei RTL zu sehen, wenn aus dem australischen Dschungel wieder allabendlich die Reality-TV-Erfolgssendung „Ich bin ein Star – ich will hier raus! gesendet wird.

Ist das der wahre Grund für die Aufregung?

Vermutlich nicht. Der tatsächliche Stein des Anstoßes: Giuliana Farfalla kam als Pascal zur Welt und ist heute das erste Transgender-Model auf dem Titel des deutschen Playboy.

„Was hätte wohl Hugh Hefner dazu gesagt?“

Besonders in den sozialen Medien wird seitdem heiß über die Frage diskutiert, ob es richtig ist, eine Frau, die als Mann geboren wurde, nackt auf dem Titel des Playboy zu zeigen. Der Boulevard ist elektrisiert. Aber auch in den sogenannten seriösen Medien findet das Thema große Beachtung. Und das sogar international. So berichten renommierte Medien wie die „Washington Post, oder britische Institutionen wie die BBC, „The Times oder auch „The Independent über den deutschen Playboy.

Der deutsche Playboy war auch Thema bei der BBC

Auch Prominente wie die ehemaligen Playboy-Titelstars Nina Bott und Jenny Elvers und Comedian Matze Knop, Klaas Heufer-Umlauf und Christian Ulmen haben sich inzwischen in die Debatte eingeschaltet.

Schlagabtausch auf Twitter: Matze Knop und Twitter-User

Viel Zustimmung für das außergewöhnliche Playboy-Cover

Viele bekannte Playmates zeigen sich solidarisch mit der Entscheidung des deutschen Playboy. Hier ein kleiner Ausschnitt der zahlreichen Reaktionen.

"Ich habe mit dem Titel kein Problem. Der ,Playboy‘ war schon immer revolutionär. Das ist das der nächste logische Schritt. Heft-Gründer Hugh Hefner wollte immer sexuelle Freiheit transportieren. Daher ist das ganz in seinem Sinn. Und im Heft sind ja noch genügend ,normale Mädchen‘." - Kathie Kern, Playmate des Jahres 2016.

"Ich finde es von Giuliana sehr mutig, sich so zu zeigen. Das bewundere ich. Es passt auch zum ,Playboy‘, denn sie sieht sehr fraulich aus. In der heutigen Zeit sollte man eh sehr tolerant sein." - Patrizia Dinkel, das Wiesn-Playmate 2017

„Vor allem die Kritik, dass sie umoperiert und nichts Natürliches an ihr sei, kann ich teilweise nicht nachvollziehen. Ich bin ja nun als Model selbst schon einige Jahre im Geschäft und als nicht-operiertes Playmate eher die Ausnahme" – Verena Stangl

"Die Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Giuliana ist eine Frau - ENDE. Die Welt ist bunt und vielfältig und dementsprechend auch die Geschmäcker." –Jenny Elvers, 2001 und 2016 im Playboy

Hugh Hefner und Ines Rau

Was Hugh Hefner nun dazu gesagt hätte, beantwortet das französische Model Ines Rau. Das Transgender-Model war im Oktober letzten Jahres als Playmate des Monats in der US-Ausgabe zu bewundern.

Im Interview verriet sie stolz, dass der Playboy-Gründer selbst sie ausgesucht hatte. Und schon 1981 zeigte die US-Ausgabe Fotos von Carolin Cossey, die im James-Bond-Film „In tödlicher Mission“ erst eine kleine Nebenrolle spielte, aufgrund ihrer Playboy-Fotos dann aber eine prominente Hauptrolle in den Medien erhielt: Die Boulevardpresse outete die Britin nach der Playboy-Veröffentlichung mit professioneller Empörung als Transsexuelle mit der Schlagzeile „Bond-Girl war ein Junge!“.

Autor: Florian Boitin
Autor: Max Marquardt, Playboy
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