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A Ring of Fire: Johnny Cash und June Carter

Eine große Liebesgeschichte der Showbranche

A Ring of fire: Johnny Cash und June Carter

Johnny Cash (†12. September 2003 in Nashville, Tennessee) war immer ein Grenzgänger. Denn sowohl seine Musik als auch sein Lebensstil kannten Grenzen. Dies wurde ihm mehrfach zum Verhängnis. Doch seine große Liebe zu June Carter rettete ihm das Leben. 

Johnny Cash wurde am 26. Februar 1932 in Kingsland, Arkansas, geboren und auf den Namen J.R. getauft - ein versuchter Kompromiss zwischen dem von der Mutter gewollten Namen "John" und des Spitznamen seines Vaters "Ray". Cash änderte seinen Namen in "John R.". 1955 gelang ihm mit der Single "Cry Cry Cry" über Nacht der Durchbruch.

June und Johnny kamen beide aus sehr unterschiedlichen Familien. Er entstammte einer Farmerfamilie, sie war der Spross einer sehr bekannten Künstlerfamilie. 

Als sich Johnny Cash und June Carter das erste Mal sahen stand für sie beide fest, dass sie füreinander bestimmt sind. Doch zu diesem Zeitpunkt waren beide bereits verheiratet und hatten Kinder. Erst als sie gemeinsam 1961 zusammen auf Tournee gehen, beginnen sie eine Affäre.

Cashs größter Hit "Ring of fire" stammt aus Carters Feder und beschreibt ihre schwierige Liebesbeziehung, die vor allem durch Cashs Tabletten- und Alkoholabhängigkeit dominiert war. Der Song entstand eines Morgens um 4 Uhr früh im Auto. "Mir ging's elend, und ich dachte: Ich darf mich nicht in diesen Mann verlieben, aber es ist einfach wie ein Ring aus Feuer", erinnerte sich Carter später.

Johnny Cashs Drogenprobleme, seine schweren Krankheiten und Karrieretiefs hätte er wohl kaum ohne die starke und selbstbewusste Frau an seiner Seite überstanden. Er nannte sie seinen "Rettungsanker" und der gemeinsame Hit „Jackson“ vom San Quentin-Konzert dürfte zu den besten musikalischen Momenten des Paares gehören. 

Neben der Arbeit mit Cash trat sie weiterhin gemeinsam mit ihren Schwestern auf und führte ihre Solo-Karriere fort. 1975 veröffentlichte sie mit Appalachian Pride ihr Solo-Debüt. Mit der Hilfe ihrer Eltern schafft sie es, Johnny Cash vor seinen Dealern zu beschützen und ihn einen Entzug machen zu lassen.  Am 11. November 1967 gab Cash wieder ein Konzert in nüchternem Zustand. Es war zu diesem Zeitpunk das erste seit mehr als zehn Jahren.

Im Februar 1968 machte Cash seiner June während eines Konzerts auf der Bühne einen Heiratsantrag. 30 Mal hatte er es zuvor bereits versucht. Seine Sucht ließ Carter lange zögern. Beim seinem 31. Versuch stimmte sie schließlich zu. Schon am 1. März 1968 heirateten die beiden. Ihr gemeinsamer Sohn John Carter Cash kam 1970 zur Welt. Das war Zeitpunkt als June ihrem Mann die Bühne überlies. Sie selbst rückte in den Hintergrund. Beim legendären Auftritt im Folsom Prison und San Quentin stand sie allerdings mit auf der Bühne.

Johnny und June waren lange Zeit ein Bühnen- und Ehepaar, das sich gegenseitig inspirierte und dadurch die erfolgreichsten Cash-Hits komponierten. Am 15. Mai 2003 verstarb June Carter Cash im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer Herzklappenoperation. Angeblich hielt ihr Ehemann ihre Hand, als sie starb. Krank, und sichtbar an einem gebrochenen Herzen leidend, folgte ihr Johnny nur weniger als vier Monate später in den Tod.

Autor: Britta Geiger
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