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Charles Schumann wird 75

Die Barkeeper-Legende über Stil und jüngere Frauen

„Ein echter Mann muss nicht saufen“

Happy Birthday, Charles Schumann! Deutschlands berühmtester Barkeeper wird 75. Wir haben ihn 2008 zum großen Playboy-Interview getroffen. Was er uns damals über Stil, Erziehung, jüngere Frauen und Gemüse im Cocktail erzählte, ist aber so aktuell wie nie...

Playboy: Wie viele Anzüge besitzen Sie?
Schumann: Viel zu viele, denn ich ziehe im Höchstfall nur fünf oder sechs an.

Playboy: Sie tragen immer Anzug?
Schumann: Immer, ich liebe das. Ein Anzug ist für mich auch eine Lebensanschauung. Nur wenn ich am Wasser bin, zum Surfen, habe ich Jeans an.

Playboy: Als Person sind Sie bekannt geworden mit Ihrer Bar. Als Gesicht durch Ihre Arbeit als Model für Baldessarini. Sie dürften mittlerweile bekannter sein als Werner Baldessarini selbst — stört den das nicht?
Schumann: Vielleicht, denn er ist eitel, jedenfalls eitler als ich. Aber wenn er ein Problem damit hätte, hätte er längst etwas dagegen unternommen.

Playboy: Verdienen Sie mehr Geld mit der Bar oder mit dem Modeln?
Schumann: Mit der Arbeit für Baldessarini verdiene ich gar nichts.

Playboy: Wie bitte?
Schumann: Ja, wir haben das vor zehn Jahren einfach nur mal ausprobiert. Das wurde ganz gut angenommen, und ich sagte: „Lass dir eine ordentliche Summe einfallen, ich habe ja auch ordentlich gearbeitet.“ Das Butterbrot, das er mir dann anbot, wollte ich nicht haben, da nehme ich lieber gar nichts.

Playboy: Wenn Baldessarini in Ihre Bar kommt, muss er bezahlen?
Schumann: Natürlich, der kriegt nichts umsonst.

Playboy: Weil Sie grundsätzlich keinen ausgeben?
Schumann: Wir geben schon aus. Mein Architekt muss nie bezahlen. Mein Grafiker, mit dem ich meine Barbücher gemacht habe, auch nicht. Und wenn wir von einem Gast wissen, dass es dem gerade nicht gut geht, bekommt auch er einen Drink ausgegeben.

Playboy: Erklären Sie uns: Was ist eine Bar?
Schumann: Eine Bar ist ein Ort, den man als Wohnzimmer betrachtet. Wo man zu Hause ist und trotzdem gehen kann, wann man will.

Playboy: Was unterscheidet eine gute Bar von einer schlechten?
Schumann: Dass man als Gast nicht merkt, dass Geld verdient werden muss. Wenn die Bar überschaubar ist, kann man mit dem Barkeeper reden, muss aber nicht. Eine gute Bar ist sicher nicht Cocktails mixen. Das steht für mich nicht einmal an zweiter Stelle.

Playboy: Woran erkennt man einen guten Barkeeper?
Schumann: Ein guter Barkeeper ist da und doch nicht da. Er ist aufmerksam, aber nicht aufdringlich, ist ein guter Handwerker. Er macht Sie nicht betrunken oder verkauft Ihnen irgendwelche teuren Spirituosen.

Playboy: Mit welcher Bestellung kann man den Respekt des Barkeepers verlieren?
Schumann: Also, der Barkeeper soll sich mal nicht so wichtig nehmen! Heute nennt sich jeder zweite Mixologe oder Bar-Consultant. Da bekomme ich das Kotzen.

Bar-Star

Wer bei ihm einen Tisch bekommt, gehört dazu: Karl Georg Schuhmann — besser bekannt ohne „h“ als Charles Schumann — führt Deutschlands bekannteste Bar, das „Schumann's“ am Münchner Odeonsplatz. Hier treffen sich Abend für Abend Politik, Wirtschaft, Medien. Sie kommen, weil der Mann hinterm Tresen seit mehr als 25 Jahren eine klassische amerikanische Bar betreibt — die einzige in Deutschland, die diesen Namen verdient: Kellner in Krawatte und Blendamed-weißen Kitteln servieren klassische Drinks nach klassischen Rezepten. Ohne bunte Papierschirmchen, ohne Happy Hour. Als zweiter Sohn einer Bauernfamilie in der Oberpfalz geboren, wurde Schu(h)mann einst auf das Priesterseminar geschickt, stieg später in den Diplomatischen Dienst ein — und bald wieder aus. Und mixt seitdem. Der heute 75-Jährige ist leidenschaftlicher Surfer, Fußballspieler, Boxer, Pianist — und Vater.

Playboy: Als Gast darf ich alles bestellen?
Schumann: Wenn Sie bei mir nachts um elf Latte Macchiato wollen, werde ich schon mal sauer. Denn für Latte Macchiato brauche ich wirklich nicht in eine Bar gehen.

Playboy: Kann ein Barbesuch Probleme lösen?
Schumann: Ja! Denn wenn ich jemanden habe, der merkt, dass es mir schlecht geht, und mit mir dementsprechend umgeht, dann ist das wunderbar.

Playboy: Man sieht in Ihrer Bar oft ziemlich bekannte Leute, die Ihnen um den Hals fallen. Fühlen Sie sich selbst als Promi?
Schumann: Weiß ich nicht. Bekannt, würde ich sagen. Aber ich gehe normalerweise auf keine Vernissage und auf keinen Wohltätigkeitsball. Da treffe ich eh nur die Leute, die ich auch hier sehe.

Playboy: Werden langjährige Gäste irgendwann Freunde?
Schumann: Ich habe nicht die Zeit, Freundschaften aufzubauen, denn die muss man ja pflegen. Man braucht nicht viele Freunde, wenn man jeden Abend unter Menschen ist.

Playboy: Wie würden Sie das typische „Schumann's“-Publikum beschreiben?
Schumann: Das gibt es überhaupt nicht mehr. Wir haben immer gern Leute dagehabt, die mit dem Kopf arbeiten. Jetzt haben wir auch die Fußballspieler, unser Laden ist demokratischer geworden. Früher gab es eine Schicht von Leuten, die gehegt und gepflegt wurden, die zum Teil nach dem IQ ausgewählt wurden. Aber nur mit ein paar alten Nostalgikern, die einfach rumsitzen, läuft eine Bar nicht.

Playboy: Brauchen Sie zum Überleben eine Mindestquote an Hardcore-Trinkern?
Schumann: Die gibt es leider nicht mehr. Aber wir haben immer aufgepasst auf unsere Gäste. Eine Regel für eine gute Bar lautet: Gäste nicht abfüllen. Aus, fertig, Stopp sagen. Wenn Betrunkene kommen — und das checkt man ja, wenn man lange genug in dem Job ist —, sind sie schnell wieder weg.

Playboy: Wer singt, fliegt raus?
Schumann: Nein, wenn jemand in einer superguten Laune ist und singt, ist das okay. Aber hier singt niemand, weil er besoffen ist. Eine Bar ist ein Ort, wo man das nicht macht. Barleute sind Respektspersonen.

Playboy: Was muss man machen, um bei Ihnen Hausverbot zu bekommen?
Schumann: Sehr viel. Es gibt vielleicht zwei oder drei Leute, bei denen wir das gemacht haben.
 

 „Nur mit ein paar alten Nostalgikern läuft eine Bar nicht“

Charles Schumann

Playboy: Wie werfen Sie jemanden raus?
Schumann: Das läuft ganz anständig, wir bringen den Gast einfach zur Tür. Das ist meine Arbeit — wenn ich da bin.

Playboy: Gab es schon mal eine Schlägerei?
Schumann: Gott sei Dank nicht.

Playboy: Darf man in Jeans eine Bar betreten?
Schumann: Heute geht doch eh jeder so, wie er will.

Playboy: Klingt nicht gerade begeistert ...
Schumann: ... wenn sich die Leute besser anziehen würden, wär's stilvoller. Im Süden macht man sich halt noch elegant für den Abend, auch wenn man nur in die Bar geht.

Playboy: Stehen Sie nach wie vor selbst am Tresen und mixen?
Schumann: Nur manchmal.

Playboy: Für bestimmte Gäste?
Schumann: Nein, deshalb hatte ich ursprünglich aufgehört. Weil dann Gäste kamen, die sagten: „Ich will vom Herrn Schumann einen Drink haben.“ Das geht nicht, damit würde ich meine eigenen Mitarbeiter diskreditieren.

Playboy: Wie wichtig sind Cocktail-Moden? Nehmen wir Caipirinha, eigentlich doch ein widerliches Zeug, oder?
Schumann: Stimmt nicht, Caipirinha ist kein widerliches Zeug! Das ist ein klassisches brasilianisches Getränk. Nein, vorsichtig sein muss man mit Gemüse und Obst und Kräutern. Wenn eine Bar nur noch Gemüsestand ist, kann man gleich zum Viktualienmarkt gehen.

Playboy: Trinkt man heute anders als früher?
Schumann: Ja. Gesünder, bewusster, die Leute haben mehr Ahnung. Früher hatte niemand Ahnung, der Barkeeper nicht und die Gäste natürlich noch weniger. Da gab es die, für die Gin Tonic ein Wasser war. Heute trinkt mittags keiner mehr Alkohol: Fünf Leute teilen sich ein Mineralwasser.

Playboy: So schlimm?
Schumann: Zum Beispiel Journalisten wie ihr, die trinken doch kaum noch — ihr schreibt doch nur noch über das Trinken. Neulich habe ich einen alten Stammgast in New York angerufen, den ich lange nicht mehr gesprochen hatte. Er sagte: „Ich trinke eigentlich nichts mehr, Charles: zwei Whiskey am Tag und zwei Martinis, die brauch ich. Und abends natürlich ein bisschen Wein. Mehr nicht.“

Playboy: Heißt das für Sie in Würde altern?
Schumann: Wenn man dann nicht doch betrunken ist und Leute belästigt, ist das doch prima.

Playboy: Was trinken Sie selbst?
Schumann: Ziemlich stillos: viel zu viel Kaffee. Mittlerweile mehr Wein und viel Wasser.

Playboy: Klingt gesund. Waren Sie nie gefährdet?
Schumann: Doch, doch. Als Barkeeper habe ich viel getrunken, wegen meiner körperlichen Konstitution aber nie viel vertragen. Dann habe ich gemerkt, dass meine Kasse nicht mehr stimmte, und aufgehört. Wer Kasse machen muss, kann nicht trinken!

Playboy: Finden Sie, dass ein echter Kerl viel vertragen muss?
Schumann: Quatsch, ein Mann muss nicht trinken, und er muss nicht rauchen. Das heißt Männlichkeit ganz sicher nicht.

Playboy: Was dann?
Schumann: Dass man selbstbewusst und gut mit sich umgeht. Ich bin doch ein Beispiel dafür. Man kann eine Kneipe führen, ohne mit 60 schon am Arsch zu sein.

Playboy: Sie kommen aus einer Oberpfälzer Bauernfamilie. Wird man alt in Ihrer Familie?
Schumann: Ja, mein Vater ist erst mit 95 Jahren gestorben.

Playboy: Da haben Sie ja noch einiges vor sich ...
Schumann: Weiß nicht, ob das an den Genen liegt. Ein Wirt gibt jedenfalls 20 Jahre seines Lebens weg, wenn er nachts arbeitet. Dann müsste ich mit 75 sterben, also habe ich noch zehn Jahre ...

Playboy: Und bis dahin?
Schumann: ... mache ich mir keine Gedanken. Es kommt, wie's kommt.

Playboy: Hätten Sie auf dem Sterbebett noch gern einen letzten Drink?
Schumann: Da brauche ich keinen Drink mehr. Da würde ich lieber Fußball spielen gehen. Oder in den Boxring steigen.

Playboy: Machen Sie das noch?
Schumann: Zu wenig. Wir von der Bar hatten mal einen schönen kleinen Club, aber jetzt werden dort Häuser draufgestellt.

Playboy: Ist Boxen auch so ein aussterbender Männermythos?
Schumann: Es gab immer nur ein paar Leute, die sich wirklich dafür interessiert haben. Aber mittlerweile sitzen ausschließlich zwielichtige Gestalten an den Boxringen. Die Klitschkos, ich bin gut mit denen befreundet, das sind vielleicht großartige Boxer. Aber das Geschäft steht bei denen doch im Vordergrund.

Playboy: Sie sind nicht Bauer geworden und auch nicht Pfarrer. Waren Ihre Eltern trotzdem stolz auf Sie?
Schumann: Nein, die haben das gar nicht realisiert, was ich da mache. Für die war das ein Wirtshaus.

Playboy: War Ihr Vater mal bei Ihnen in der Bar?
Schumann: Nie. Hat ihn nicht interessiert.

Playboy: Was hat man bei Ihnen daheim getrunken?
Schumann: Bier mit Cognac, aber wie! Als Kinder schon. Ich war auch viel mit GIs unterwegs, die bei uns in der Nähe stationiert waren, und habe probiert, was die so getrunken haben. Ist mir aber nicht bekommen.

Playboy: Gibt es noch Menschen, für die Sie „Karl Georg“ sind?
Schumann: Nein, so nennt mich niemand mehr. Ich war mal zwei Jahre in Nîmes, habe in Nachtclubs gearbeitet, seitdem heiße ich für alle „Charles“. Eigentlich finde ich's doof.

Playboy: Auch Ihr Nachname hat sich geändert ...
Schumann: Das „h“ in Schuhmann habe ich irgendwann weggelassen. Klingt internationaler so, das könnte auch ein amerikanischer Name sein. Aber in meinem Pass steht es. Eigentlich wollte ich nie, dass der Laden „Schumann's“ heißt. Meinem damaligen Geschäftspartner hatte ich angeboten, dass wir beide unsere Namen drin haben — wollte er nicht. Wahrscheinlich für den Fall, dass wir pleitegehen ...

Playboy: Wer war die tollste Frau, die Sie in der Bar angesprochen hat?
Schumann: Ach, die interessieren mich nicht. Eine echte Bar ist nach wie vor keine Frauendomäne, die wichtigen Figuren sind die Männer. Lissabon etwa, eine Stadt, die ich sehr liebe: Dort gibt es eine Clique älterer Herren, supergut angezogen mit maßgeschneiderten Anzügen, die sitzen dort in den Bars und trinken. Und du merkst einfach, dass die an diesen Orten zu Hause sind.

Playboy: Was muss eine Frau haben, damit Sie sie toll finden?
Schumann: Wie alle Männer bin ich äußeren Reizen nicht abgeneigt. Ich könnte aber nicht sagen, dass ich einen bestimmten Typ gut finde. Eine Frau muss Klasse haben.

Playboy: Wie viele Jahre liegen zwischen Ihnen und Ihrer Partnerin?
Schumann: Zu viele. Ich persönlich sehe das so. Sie streitet das ab. Es ist aber problematisch, wenn es 20, 25 Jahre sind. Man setzt andere Prioritäten. Ich ziehe nicht mehr um die Häuser. Wenn ich Freizeit habe, will ich nur dasitzen und lesen.

Playboy: Und Ihre Partnerin zieht um die Häuser?
Schumann: Nein, macht sie nicht. Aber ich denke, sie sollte das tun.

Playboy: Ihnen ist einmal die Frau weggelaufen. Sie haben dazu später gesagt: „Ich war damals ein Kotzbrocken.“ Sind Sie das heute nicht mehr?
Schumann: Ich bin immer noch sehr schwierig. Aber dass mir die Frau weggelaufen ist, finde ich im Nachhinein positiv, weil ich so meinen Sohn Marvin selbst erzogen habe.

Playboy: Waren Sie ihm ein guter Vater?
Schumann: Ich bin ein super Vater!

Playboy: Immerhin hängen Sie jeden Abend bis eins in der Bar ...
Schumann: Früher, als ich mich um ihn gekümmert habe und bis drei gearbeitet habe, bin ich immer mit ihm aufgestanden — egal, was war. Aber irgendwas macht man immer falsch bei einem Kind.

Playboy: Zum Beispiel?
Schumann: Ich war — und so bin ich auch meinen Leuten gegenüber — nicht immer klar in der Ansage. Gerade bei Kindern ist das aber ganz wichtig. Da will man diplomatisch sein, da denkt man: „Das arme Kind, jetzt wächst es ohne Mutter auf.“ Trotzdem, klare Ansagen sind für alle besser.

Playboy: Was hat Ihr Sohn von Ihnen, wo ist er anders?
Schumann: Ich bin ein ruppiger, rauer Mensch. Er würde zum Beispiel Kampfsport nie gut finden. Marvin ist ein Fisch. Er war immer ein super Schwimmer, mehrfacher bayerischer Jugendmeister.

Playboy: Sie haben ihn ein paar Jahre aufs Internat nach England geschickt ...
Schumann: ... was mir damals nicht leicht gefallen ist, denn ich war ja selbst Internatskind. Aber wenn ich ihn hiergelassen hätte, wäre das alles langsam bergab gegangen. Er war 14, 15, hatte Freunde, die nur in den Tag hinein lebten ...

Playboy: Also Internat. Sie hatten keine Angst, dass er dort untergeht?
Schumann: Wusste ich nicht. Ich habe es halt ausprobiert. Er wollte nicht gehen, ist ja klar. Wenn du deinen 15-Jährigen nach England bringst und er dir erklärt: „Erst hat mich die Mutter weggeschoben, jetzt schickst mich wieder weg“ — schon ein einschneidendes Erlebnis. Der Schwimmtrainer an der Schule hat gesagt: „Wir brauchen dich für unser Team.“ So ist er dann geblieben.

Playboy: Mittlerweile ist er erwachsen. Haben Sie denselben Frauengeschmack?
Schumann: Ach, in seinem Alter hat man meistens Probleme mit den Frauen. Die, die man will, kriegt man nicht. Und die, die man kriegt, will man nicht.

Playboy: Fragt er Sie um Rat?
Schumann: Nein.

Playboy: Geben Sie ihm trotzdem welchen?
Schumann: Nein, sein Leben ist seine Sache.

Playboy: Wie oft sprechen Sie miteinander?
Schumann: Er macht gerade in Florenz ein Praktikum, wir telefonieren jeden Tag. Und ich fliege oft hin — wie eine Mutter halt.

Playboy: Ist es für Ihren Sohn schwieriger, ein Mann zu sein, als für Sie damals?
Schumann: Ja, ganz sicher. Frauen sind heute emanzipierter, erfolgreicher. Ich finde das prima. Aber wenn die Fraulichkeit darunter leidet, ist das scheiße.

Playboy: Ihre Bar in München ist da, wo die Stadt am allerschönsten ist ...
Schumann: ... das sagen Sie dem falschen Mann, weil ich immer über München schimpfe. Eigentlich liebe ich es gar nicht.

Playboy: Warum?
Schumann: Es ist halt keine Großstadt, es fehlt die Internationalität. Wenn ich noch einmal allein wäre, würde ich in einer richtigen Weltstadt leben, in Paris etwa.

Playboy: Und was ist mit Ihrem Traum von der Sandwichbar an der Atlantikküste?
Schumann: Ach, in Frankreich will mich keiner haben. Da sagt niemand: „Hui, da kommt der Schumann und zeigt uns, wo's langgeht.“

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