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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Drei legendäre Hollywood-Bars

Diese Tresen schafften Legenden

Drei legendäre Hollywood-Bars

In Hollywood werden Legenden gemacht. Wo? Natürlich am Tresen. Diese drei Hollywood-Bars haben wohl mindestens genausoviel Filmstoff produziert als die Studios wenige Kilometer weiter.

1. Die Rainbow Bar

Die Rainbow Bar in einem Wort? Lemmy Kilmister. Der unkaputtbare Mötorhead-Frontmann verbrachte, wenn er nicht gerade auf Tour oder im Studio war, seine komplette Freizeit am Tresen dieser Bar. Genauer gesagt, am Spielautomaten. Bei Jacky-Cola, später dann Wodka-Orange, weil gesünder, trotzte er dem Tod bis ins Rockstar-Greisen-Alter von 70. Das ist bei der Speed-, Alkohol- und Zigaretten-Diät des Bassisten und Sängers ein Wunder. Die Bar war seit jeher Anziehungspunkt für Rockstars und konnte John Lennon, Ringo Star oder Alice Cooper zu ihren Stammgästen zählen. 

Eisenleber und großer Geldbeutel

Heute hängt die Bar und das Restaurant voll mit Rock´n´Roll-Geschichte. Goldene Schallplatten, unterschriebene Gitarren und Liebesbriefe der Stars an die Bar schmücken die Wände. Wer sich fühlen will wie Lemmy, kann sogar auf seinem Ehrenplatz an der Bar sitzen. Neben der Eisenleber sollte man aber das nötige Kleingeld nicht vergessen. Ein Bier kostet hier stolze acht Dollar.

2. Das Whisky a Go Go


Wenige Meter den Sunset Strip runter steht die nächste Rock-Kathedrale. Dieser Laden gab einer ganzen Kunstform ihren Namen. Dem Go Go Tanz. Weil dem damalige Besitzer des Clubs, Elmir Valentine, seine DJane absprang, fragte er sein Cigarette-Girl, ob es nicht am DJ-Pult tanzen will. Da das Pult aus Platzgründen über der Bar angebracht war, tanzte sie also über den Köpfen des Publikums in einem Glaskasten zur Musik. Das kam so gut an, dass der Club weitere "Käfige" anbringen lies, in denen Frauen tanzten.

Whisky ohne Go Go

Neben leicht bekleideten Frauen frequentierten diesen Club aber auch die großen Rockbands. Die Doors, System of a Down und Alice Cooper hatten sogar ihre ersten Auftritte dort. Der Laden ist seinem Konzept treu geblieben, noch immer treten dort Wochenende für Wochenende Bands auf. Nur die Käfige mit den Frauen mussten weichen.

3. Der Viper Room

Der Viper Room ist für zwei Dinge bekannt. 1. Er gehörte einmal Johnny Depp. 2. River Phoenix (Schauspieler und Bruder von Joaquin Phoenix) brach vor dem Club zusammen und starb an einer Überdosis Heroin und Kokain. Neben diesen großen Namen ist er aber eigentlich auch für die kleinen berühmt. Denn der Viper Room stand zumindest eine Zeit lang für die besten Live-Konzerte überhaupt - überwiegend sogar von kleineren Bands. Oder man macht es wie Bruce Springsteen oder Oasis und tritt einfach spontan auf. Wenn man eben schon mal in der Gegend ist. 

Gesalzene Preise

Man bekommt aber das Gefühl, dass die Zeiten dieser Bars so langsam vorüber gehen. Auch weil Hollywoods-Alt-Rocker so langsam alle ins Rentenalter kommen. Aber kein Grund selbst langweilig zu werden, lieber nochmal in aller Rockstar-Manier die Korken knallen lassen. Die Preise sind nämlich überall auf dem Sunset-Boulevard gesalzen. 

Autor: Maximilian Krones
Video - So erkennen Sie eine gute Bar
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