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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Playboy Tierwelt – animalische Sex-Kuriositäten

Tiere, die ihr Leben lang auf Sex warten

Diese Tiere warten ihr Leben lang auf Sex – und dann sterben sie

Für die meisten Tiere ist Sex nur ein Mittel zum Zweck: Sich fortzupflanzen. Dabei geht es jedoch kurioser zur Sache, als man im ersten Moment meint. In unserer neuen Rubrik "Playboy Tierwelt" stellen wir Ihnen ab sofort einmal in der Woche die verrücktesten Sex-Geschichten aus dem Tierreich vor. Heute: Tiere, die ihr ganzes Leben lang auf Sex warten – und dann sterben. 

Stellen Sie sich vor, Sie würden Ihr ganzes Leben lang auf Sex warten. Sie malen sich aus, wie es wohl ist, wie es sich anfühlt, Sie überlegen, wie Sie sich bewegen müssen. Denn aus Erzählungen der anderen könnten Sie nicht schöpfen. Wären wir ein semelpare Tiere (was wir hier gerade versuchen zu simulieren, bitteschön), hätte nämlich niemand nach dem Sex lange genug gelebt, um davon zu berichten. Oder er wäre während des kurzen Lebens nach dem Akt mit den Gedanken ganz woanders – beim Nachwuchs. 

Semelpare Tiere existieren nur aus einem Grund: Um Nachkommen zu zeugen und zu sterben. Zweiteres folgt dabei auf Ersteres – und dafür haben sie in der Regel nur eine Chance. Die Tiere stecken also ihre gesamte Energie in die Reproduktion. Danach bleibt nichts mehr übrig.

Was für uns seltsam klingt, ist evolutionsbiologisch natürlich durchdacht: Semelpare Tiere zeugen in der Regel nämlich mehr Nachwuchs.

Ob mehr Nachwuchs (den viele der Tiere ja gar nicht mehr miterleben) das lebenslange Warten auf Sex wieder gut macht? Naja. Das kann jeder sehen, wie er möchte. Wir finden nicht. Interessant zu wissen ist es trotzdem. Deswegen hier eine kleine Auswahl semelparer Tiere:

Tiefseekrake

Weibliche Kraken verhungern, während sie über die Eier wachen, die sie nach dem Geschlechtsakt legen. Forscher beobachteten einmal ein Weibchen, das ganze 53 Monate auf ihr Gelege aufpasste – ohne in dieser Zeit auch nur einmal etwas zu essen. Damit ist sie noch schlechter dran als ihr männlicher Sexualpartner. Der stirbt in der Regel kurz nach dem Sex.

Drohnen

Drohnen, also männliche Bienen, leben eigentlich nur, um Sex mit der Bienenkönigin zu haben. Deswegen warten sie einen Großteil ihres Lebens. Das lohnt sich aber nicht für alle: Nur ein paar von ihnen haben nacheinander Sex mit der Königin. Danach, und hier gilt wieder gleiches Prinzip für jeden, sterben alle.

Pazifischer Lachs

Bei den Lachsen läuft es wie bei den Tiefseekraken – nur umgekehrt. Nach der Paarung sterben die Weibchen eigentlich direkt, während die Männchen die gelegten Eier bewachen und verteidigen. Wie die weiblichen Kraken essen auch die Lachse dabei nichts. Sie verlassen sich komplett gespeicherte Energie in ihrem Körper und greifen auf Fettreserven zurück. Sind die aufgebraucht, war's das.

Labord‘s Chamäleon

Diese Chamäleon-Art aus Madagaskar lebt ein Leben im Schnelldurchlauf: In vier bis fünf Monaten wachsen sie auf, paaren sich, legen Eier und sterben schließlich.

Fächerflügler

Fächerflügler sind Parasiten, die Weibchen verbringen also ihr gesamtes Leben in einem Wirt, zum Beispiel einer Biene. Das einzige Körperteil, das herausschaut, ist der Brutkanal – also die Öffnung, durch die der weibliche Parasit befruchtet wird. Und durch die die  1.000 bis 750.000 Larven dann schlüpfen.

Die männlichen Parasiten fliegen umher, befruchten ein Weibchen und, Überraschung, sterben direkt danach. Nachdem die Larven dann geschlüpft sind, fressen sie das Weibchen dann auf. Was tut man nicht alles für den Nachwuchs.

Autor: Nina Habres
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