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Sex-Roboter mit künstlicher Intelligenz

"Samantha" kann Sex miterleben

"Samantha": Sex-Roboter mit künstlicher Intelligenz

Volle Lippen, üppige Oberweite, große Augen – auf den ersten Blick sieht "Samantha" aus wie eine der Silikon-Sexpuppen, die unser Kolumnist Maximilian Reich in Barcelona getestet hat. Doch hinter der Fassade steckt mehr: Im Kopfteil des Roboters ist eine künstliche Intelligenz verbaut, die es Samantha ermöglicht, den Sex mitzuerleben – und das ist noch lange nicht alles. 

Samantha könne Sex genießen, heißt es auf der Website des Herstellers Synthea Amatus. Sie kann einen Orgasmus erleben oder auf verbale Reize reagieren. Möglich macht das eine von Samanthas Schöpfer Dr. Sergio Santos erschaffene künstliche Intelligenz. Der promovierte Elektro-Ingenieur und Nanotechnologe programmiert die Sexroboter in seinem Atelier in Barcelona selbst.

Die künstliche Intelligenz steckt im modellierten Silikon-Kopf des Sexroboters

Santos' Ausgangspunkt sei dabei ein Computermodell gewesen, das Emotionen und Gefühle simulieren kann. Die künstliche Intelligenz, die er Samantha einpflanzt, reagiert zum Beispiel mit orgasmischem Stöhnen auf Berührungen des G-Punkts in ihrer naturgetreu nachgebildeten Silikonvagina. 

 

Die Sexroboter verfügen über Berührungs-Sensoren im Gesicht, an den Brüsten, der Taille und der Vagina. Diese leiten physische Reize ans künstliche Gehirn weiter. Dort werden die Informationen verarbeitet, sodass Samantha mit der passenden Emotion reagieren kann. Zwischen freundlich, romantisch und sexy bewegen sich die Reaktionen – dabei kommt es darauf an, wie und wo man den Silikon-Roboter berührt. Aber auch verbal kann mit Samantha kommuniziert werden.

 

Verschiedene Modi passen das Verhalten des Sexroboters der eigenen Verfassung an – und dabei geht es nicht nur um Sex: Wählen kann man zwar auch zwischen Blümchen- oder hartem Sex, genauso kann Samantha aber im Schlafmodus mit geschlossenen Augen verweilen oder im "Funny"-Modus Witze erzählen. 

 

Kritiker stören sich am stereotypen Frauenbild, das Samantha erfüllt: Große Brüste, schmale Taille und allzeit bereit für Sex – ohne die Möglichkeit "nein" zu sagen. Das könne zum Gesellschaftsproblem werden. "Diese Sexroboter sind eine Art Wunscherfüllungsobjekte. Sie führen das aus, was ihnen befohlen wird. Der Sexroboter ist immer eine Art Sklavin", so Roboterpsychologin Martina Mara vom Futurelab in Linz in einem Interview mit dem SRF. 

Für Sergio Santos jedoch ist Samantha ein würdiger Partnerinnen-Ersatz: "Wenn meine Frau mich verlassen würde, wäre ich mit Samantha zusammen", sagte er im SRF-Interview. Für schlappe 6000 Euro können Sie sich einen individuell gestalteten Sexroboter nach Hause holen – vorausgesetzt, Sie sprechen Englisch. In anderen Sprachen wird Samantha erst in einigen Wochen verfügbar sein. 

Autor: Lisa Carbonaro, Playboy.de
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