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Der neue Jaguar I-Pace im Härtetest

Mit Vollgas und vollem Akku durch Portugal

Jaguar I-Pace: Mit Vollgas und vollem Akku durch Portugal

Der I-Pace ist das erste vollelektrisch angetriebene Serienauto von Jaguar. Derzeit wird der Bolide frenetisch von Fans und Presse gewürdigt. Doch ist das Auto auch ein würdiger Tesla-Gegner? Dieser Frage wollte ich nachgehen und machte mich auf nach Portugal, um den I-Pace auf Herz und Nieren zu testen.

Reichweitenangst? Eher nicht!

Bei Elektro fürchten ja immer alle den Moment, in dem der Akku leer geht. Dieser ist schon beim Smartphone oder Notebook unangenehm, beim Auto aber richtig mies. Denn dort hilft nicht einmal eine Powerbank weiter. Also braucht man ordentlich Saft gepaart mit einem cleveren Management. Jaguar gibt beim I-Pace 480 Kilometer Reichweite an – ein stolzer Wert, zumal man mit vielen Benzinern mit ähnlicher Performance und Größe auch nicht viel weiterkommt, ohne zu tanken natürlich.

Mit gemischten Gefühlen stieg ich also in den I-Pace, schließlich sind Verbrauchsangaben bei Verbrennern auch nicht wirklich realitätsnah. Was sind die 480 Km also wert? Nach zwei Tagen im I-Pace bin ich mir sicher: Fährt man ihn knackig, sind gute 350 Kilometer realistisch. Eventuell auch etwas mehr.

Aber im Gegensatz zum Handy möchte man mit seinem Auto lieber auf Nummer sicher gehen und eher ungern mit einem Prozent Restladung in die Garage rollen.

Spaß kann er, Komfort auch

Mein Trip nach Portugal enthüllte jedenfalls: Jaguar meint es ernst mit dem I-Pace und möchte das auch beweisen. Mir wurde keine Kaffeefahrt geboten, sondern das volle Programm: Cruisen, Off-Road und Rennstrecke. Mehr, als die meisten Autofahrer ihrem Fahrzeug überhaupt zumuten.

Mit Bravour meisterte der I-Pace alle Disziplinen. Er rollte auch auf 22 Zöllern sanft über portugiesische Landstraßen, trotze auf der Rennstrecke knallhart der Physik und bewies im Gelände, dass Land Rover zum selben Konzern gehört.

Der I-Pace ist sexy!

Allerdings zeigt der Elektrorenner nicht nur in Sachen Antrieb und Reichweite Besonderheiten, wie mir Wayne J. Burgess, Designer bei Jaguar, bei ein paar Gläsern Sagres erörterte. Er erklärte mir auch, dass die Elektromobilität durch den Wegfall des Motorraumes sowie den besonderen Fokus auf Aerodynamik völlig neue Möglichkeiten eröffnet. So erinnert der I-Pace an einen Mittelmotor-Supersportwagen, bietet im Innenraum aber überraschend viel Platz und verliert als erstes Elektroauto von Jaguar trotzdem nicht die Raubkatzen-DNA. Gut gemacht, Wayne!

Nun beschweren sich manche über den Preis des I-Pace und dass auch er Elektromobilität nicht wirklich der Masse näherbringt. Das mag stimmen, trotzdem ist das Paket, das man bei Jaguar bekommt, meiner Meinung nach durchaus fair. Einen Midsize-Crossover SUV mit 400 PS und Luxus-Anspruch findet man als Verbrenner auch kaum unter 100.000 Euro.

Vollgas im Jaguar

Ein Rennen mit einem Tesla gab es zwar keines. Doch überzeugt von dem I-Pace war ich trotzdem und fast schon ein wenig traurig, als ich seine Schlüssel wieder abgeben musste. Die elektrische Raubkatze macht Spaß, sieht gut aus und bietet ein geniales Gesamtpaket aus Platz, Reichweite und Premium-Features.

Man vergisst zwischendurch fast, dass man in einem Elektroauto sitzt – und das sehe ich als großes Kompliment. Schließlich gilt Emotionslosigkeit als eines der größten Probleme von Elektromobilität. Ein Glück, dass Raubkatzen Charakter haben.

Florian Roser

Als Fotograf und Blogger, Mode- und Autojunkie ist Florian Roser immer auf der Suche nach spannenden Geschichten. Der 26-Jährige fühlt sich in New York und L.A. genauso zu Hause wie in seiner Heimatstadt Stuttgart und besucht für Playboy die aufregendsten Orte und schönsten Frauen. Immer mit dabei: seine Kamera. Mehr über Florian erfahrt ihr bei Instagram unter @Florianroser, auf seiner Facebook-Page und natürlich auf Playboy.de

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