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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Über Schienen und durch den Pool

Der neue Evoque im Härtetest

Going Underground – der neue Evoque im Härtetest

Wir befinden uns in einem alten Warenlager, unterhalb der Gleise im Londoner Viertel Bishopsgate. Hier hatte Tom Cruise alias Agent Ethan Hunt im letzten Mission Impossible Film „Fallout“ eine gescheiterte Übergabe von waffenfähigem Plutonium. Und wir nutzen das Kellergewölbe nun um den neuen Range Rover Evoque auf seine Geländegängigkeit zu testen.

Ja, richtig gehört. Das geht auch im Londoner Untergrund, denn der Autohersteller hat ihr auf engstem Raum einen Hindernisparcours mit zahlreichen Rampen, Schienen und – jetzt halten Sie sich fest – sogar einem richtigen Swimming Pool aufgebaut. Auf den ersten Blick fällt uns auf: Das Fahrzeug wirkt deutlich sportlicher, und gleichzeitig eleganter als sein Vorgänger. Von seinem Bruder, dem Velar, hat der neue Evoque die einziehbaren Türgriffe geerbt. Doch das klassisch abfallende Coupé-Dach, quasi das Markenzeichen des Evoque, blieb natürlich erhalten, nur der Grill vorne wirkt aggresiver – fast schon erinnert die Form an ein böse guckendes Smiley, also mit den Mundwinkeln nach unten gezogen.

Wir schalten den Evoque in den Modus „Terrain Response“, drücken die Bergabfahrtkontrolle und schon schnurrt der 2,0-Liter-Diesel los. Im Schritttempo fahren wir – alles ist auf diesem engen Raum Millimeterarbeit – auf das erste Hindernis zu. Eine enge Gitterrampe, bei der es erst einmal richtig steil nach oben geht. Bei einer Bodenfreiheit von 212 Millimeter und Böschungswinkel von 25 Grad vorne bzw. 30,6 Grad hinten allerdings kein großes Problem für das Fahrzeug.

  Das nächste Hindernis gibt dem Satz „So sicher wie auf Schienen“ eine ganz neue Bedetung: Tatsächlich fahren wir mit dem Auto auf ein paar Schienen hoch. Das klingt jetzt zunächst etwas unspektakulär, der knifflige Part ist hier eher die millimetergenaue Navigation des Fahrzeugs. Doch mithilfe eines neuen Kamerasystems können wir auf dem Fahrzeugdisplay – quasi durch das Fahrzeug hindurch – auf den Boden rund um die Vorderreifen sehen. So lässt sich das Fahrzeug exakt und millimetergenau steuern.

Wieder spektakulärer wird das nächste Hindernis: Wir befahren eine schräg aufgebaute Rampe, die den Wagen bedenklich zur Seite kippen lässt – insbesondere unser nicht angeschnallter Beifahrer muss sich jetzt am Türgriff festhalten, um nicht auf die andere Seite zu fallen. 

Doch das absolute Highlight kommt wie immer zum Schluss: Über eine weitere Rampe fahren wir in einen alten Swimmingpool – ein Überbleibsel aus einem Spa Projekt eines zu ehrgeizigen Immobilienentwicklers. Dank einer Watttiefe von bis zu 600 Millimeter fahren wir problemlos ins tiefe Wasser – wobei die heiß gelaufenen Bremsen und der Motor für ordentlich Wasserdampf sorgen.

Ob sich die Investition in die zweite Generation des Evoque wirklich rentiert, insbesondere bei einem Einstiegspreis von 37.350 Euro, können wir natürlich erst im Frühling 2019 sagen, wenn das Fahrzeug offiziell auf den Markt kommt und wir einen ausführlichen Fahrtest machen können. Die Bewährungsprobe im Londoner Urban Jungle hat er aber auf jeden Fall bestanden.

Autor: Michael Brunnbauer
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