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Teslas Jäger

Elektro-Autos Made in Germany

Teslas Jäger: Elektro-Autos Made in Germany

Ist von E-Autos die Rede, fällt schnell der Name Tesla. Nach den Modellen S, X und 3 will das US-Unternehmen im Jahr 2020 einen Roadster herausbringen, der mit einer Beschleunigung von knapp zwei Sekunden auf 100 km/h sogar zum Bugatti-Killer avancieren könnte. Doch auch hiesige Hersteller bleiben im Rennen und wollen ihr Angebot an ELEKTRO-AUTOS MADE IN GERMANY kräftig erweitern. Im neuen Playboy (Ausgabe 11/2018) stellen wir die spannendsten Fahrzeuge von Audi, BMW & Co. vor.

MERCEDES

"Elon Musk hat mit seinem Unternehmen Tesla eine sehr respektable Leistung voll- bracht und viel Bewegung in den Markt gebracht“, räumt Mercedes-Chef Dieter Zetsche ein. Deswegen will der deutsche Autobauer jetzt Gas – Pardon, Strom – geben und bis zum Jahr 2022 insgesamt zehn rein elektrische Fahrzeuge (sieben Mercedes und drei Smarts) auf den Markt bringen. „Elektrowagen spielen eine immer größere Rolle, langfristig rechnen wir mit einem Markt für Elektroautos von 15 bis 25 Prozent“, so Zetsche. Den Anfang macht der EQC, ein kleines SUV, etwa so groß wie ein Mercedes GLC, das sich jedoch optisch durch blaue Streifen am Scheinwerfer und in den Felgen abhebt sowie durch ein langes Lichtband, das wie eine Augenbraue über Grill und den Scheinwerfern entlang läuft.

Mercedes EQC: 408 PS, 450km Reichweite, erscheint Mitte 2019

85 Prozent der Teile wurden für den EQC neu entwickelt. Angetrieben wird er von zwei Elektromotoren, platziert jeweils an beiden Achsen des Fahrzeugs. Dadurch lässt sich die Leistung je nach Bedarf variabel bis zu 100 Prozent nach vorn oder hinten legen. Insgesamt 408 PS bringen den 2,5 Tonnen schweren Koloss in 5,1 Sekunden auf 100 km/h – bei einem maximalen Drehmoment von gigantischen 765 Newtonmetern. Nur bei der Höchstgeschwindigkeit schwächelt das Fahrzeug – hier wird mit Rücksicht auf die Reichweite (die Mercedes mit 450 Kilometern angibt) bei einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h abgeregelt. Wer jetzt sofort bestellen will, muss sich aber noch etwas gedulden: Erst kommenden Sommer rollt der neue Stern- Stromer auf die Straßen.

OPEL

Mit der Studie GT X Experimental (Bild oben) zeigt Opel, dass Elektromobiität auch im Kleinwagensegment sexy sein kann. Gegenläufige Türen gewähren einen freien Blick in einen Innenraum, der so clean und aufgeräumt wirkt, als würde man in das Innere eines iPhones steigen. Dabei muss sich Opel nicht hinter Studien verstecken. Bereits 2011 hatten die Rüsselsheimer mit dem Opel Ampera ein vollständig elektrisch angetriebenes Auto auf dem Markt (der eingebaute Verbrennungsmotor diente hier nur als sogenannter Reichweitenverlängerer zum Aufladen der Batterien).

Opel zeigt mit dem Ampera-e, dass Elektromobilität auch im Kleinwagensegment sexy sein kann.

Im Jahr 2017 brachten sie dann das Nachfolgemodell, den Opel Amperae, der ohne den zusätzlichen Verbrennungsmotor auskommt. Da das Fahrzeug jedoch von GM gebaut (und in den USA als Chevrolet Bolt vertrieben) wird, galt seine Zukunft mit der Übernahme von Opel durch die PSA-Gruppe lange Zeit als ungewiss. Opel versicherte jetzt jedoch, den Amperae auch künftig in Deutschland anzubieten. Spätestens 2020 folgt dann mit dem E-Corsa ein weiteres vollelektrisches Auto der Marke.

BMW

Mit dem BMW i3, der bereits im Jahr 2010 erschien, waren die Bayern lange Zeit Vorreiter der Elektromobilität in Deutschland. Danach wurde es jedoch ruhig um die eigens neu gegründete Submarke „i“. Doch bis zum Jahr 2025, so Konzernchef Harald Krüger, sollen nun insgesamt 25 elektrische Autos folgen, davon zwölf vollelektrische. Tochtergesellschaft Mini macht nächstes Jahr den Anfang mit dem dreitürigen Mini BEV. Ein Jahr später folgt dann mit dem BMW iX3 der große Bruder (angelehnt an den BMW-Bestseller X3) mit einer Leistung von 270 PS und einer Reichweite von 400 km. Richtig spannend wird es allerdings erst im Jahr 2021, wenn die Serienversion auf Basis des BMW Vision iNext (Bild rechts) folgt.

BMW "Vision iNext": SUV-Coupé mit gegenläufigen Türen. Ab 2021.

Auch wenn es so schöne Designelemente wie gegenläufige Türen, ein- fahrbares Lenkrad und Holzparkettboden im Innenraum vielleicht in der Serie nicht geben wird, dürfte ein Elektrofahrzeug auf Basis eines SUV-Cou- pés einen gewissen Reiz für viele potenzielle Käufer haben.

AUDI

Dass Elektromobilität auch sportlich sein kann, zeigt Audi mit seiner in den USA vorgestellten Studie PB18 e-tron. Drei Elektromotoren mit insgesamt 680 PS katapultieren das Ge- schoss ähnlich schnell wie den geplanten Tesla Roadster in knapp über zwei Sekunden auf 100 km/h – ein Konzept, das Audi vielleicht auf eine Elektrovariante des Supersportwagens R8 übertragen könnte.

Audi PB18 e-tron: 680PS, Reichweite 400 Kilometer. Erhältlich Ende 2018.

Noch konkreter wer- den die Ingolstädter jedoch mit dem Audi e-tron, den das Unternehmen Mitte September in San Francisco präsentierte – also quasi im Vorgarten von Tesla. Von außen erinnert er an einen Q5, unter der Haube bietet er eine Leistung von 408 PS bei einer Reichweite von 400 Kilometern. Und das Beste: Der Audi e-tron wird noch Ende dieses Jahres im Handel erhältlich sein.

Autor: Michael Brunnbauer
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