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Nach #MeToo: die Deutschen wollen strengere Sex-Gesetze

Die Playboy-Umfrage des Monats

Umfrage des Monats: Wollen die Deutschen schärfere Sex-Gesetze?

Stück für Stück enthüllt die Debatte unter dem Hashtag MeToo, wie weit Gewalt gegen Frauen tatsächlich verbreitet ist und wie viele Männer ihre Macht sexuell missbrauchen. Die Folge: Die Hälfte der Deutschen ist jetzt für ein schärferes Sexualstrafrecht.

 

 

Die #MeToo-Debatte löste auch in Deutschland einen Diskurs über die klare Definition von Vergewaltigung und eine Änderung des Sexualstrafrechts aus. Doch wie viele deutsche Frauen und Männer sind tatsächlich dafür, die Sex-Gesetze zu verschärfen? 

Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Mafo.de im Auftrag des Playboy ist rund die Hälfte der Deutschen für ein strengeres Sexualstrafrecht (49,1 Prozent). Infolge der #MeToo-Debatte sprachen sie sich für eine Regelung nach dem Vorbild Schwedens aus. Dort sollen Sexpartner dem Geschlechtsverkehr künftig ausdrücklich zustimmen müssen, sonst gilt der Sex als Vergewaltigung.

In Deutschland ist ein solcher Straftatbestand bislang nur erfüllt, wenn das Opfer den Akt ausdrücklich ablehnt, etwa durch ein ausgesprochenes Nein.

Gegen eine Verschärfung sind in Deutschland 44,3 Prozent der Männer und 23,5 Prozent der Frauen.

Eine von zehn Frauen wurde bereits zum Sex gezwungen

Nahezu drei Viertel aller Frauen (73,3 Prozent) geben in der Umfrage an, sich bereits sexuell belästigt gefühlt zu haben, bei den Jüngeren unter 30 Jahren sind es sogar sieben von acht Frauen. Als häufigste Übergriffe nannten sie schlüpfrige Bemerkungen (35,5 Prozent), Pokneifen oder Klaps auf den Po (27,2 Prozent) oder sonstige unerwünschte Berührungen (26,5 Prozent). Etwa jede zehnte Frau (10,3 Prozent) sagt, sie sei bereits zum Geschlechtsverkehr gezwungen worden. Unter den Männern wurde dagegen nach eigenen Angaben lediglich rund jeder Dritte (31,2 Prozent) Opfer sexueller Belästigungen oder Gewalt.

37,4 Prozent der Deutschen sind froh, dass durch die aktuelle #MeToo-Debatte sexuelle Übergriffe ans Licht gekommen sind. Etwa ein Drittel der Frauen (30,5 Prozent) befürchtet, dass sich dadurch trotzdem nichts im realen Umgang zwischen Männern und Frauen ändern wird (Männer: 21,5 Prozent). Dass das Verhältnis zwischen den Geschlechtern nun komplizierter werde, befürchten dagegen rund ein Viertel der Männer (23,2 Prozent) und fast jede siebte Frau (14,9 Prozent). Insgesamt sagen 14,6 Prozent der Deutschen, sie seien infolge der #MeToo-Debatte beim Flirten vorsichtiger geworden.

Das Meinungsforschungsinstitut Mafo.de befragte für Playboy rund 1083 repräsentativ ausgewählte Männer und Frauen.

Die April-Ausgabe des PLAYBOY erscheint am 8. März.

Autor: Playboy Redaktion, Playboy Deutschland
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