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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Sandra Speichert

Die Verführerin aus dem Serail

Als Studentin Babsi verführte sie auf dem „Campus“ Heiner Lauterbach, als Freundin Sissy in „Die Halbstarken“ Til Schweiger. Jetzt – endlich – verführt sie uns: Schauspielerin Sandra Speichert lockte uns in einen orientalischen Palast, bezaubernd hüllenlos wie die schönste Hofdame des Morgenlands

Sandra Speichert, 43, gehört zu den aufregendsten Schauspielerinnen Deutschlands. Eine Femme fatale, deren Schönheit und Charme die Männer auf und vor der Leinwand reihenweise erliegen. Sie spielte in zahllosen Produktionen mit, für Aufsehen sorgte sie in „Der Campus“, in der sie als Studentin ihren Professor (Heiner Lauterbach) verführte. Zuletzt war sie als Hauptdarstellerin in der Telenovela „Rote Rosen“ zu sehen. Und jetzt bei uns. Endlich! 

Playboy: Liebe Frau Speichert, wir müssen Sie tadeln: Sie geben erst jetzt, mit 43 Jahren, Ihr Debüt im Playboy. Wie konnten Sie uns so lange warten lassen? 
Speichert: Ich befinde mich in einer Phase meines Lebens, in die das Playboy-Shooting genau passte. Ich liebe schon immer Herausforderungen in meinem Beruf, und diese war eine besonders große. Deshalb habe ich mir auch Zeit gelassen, um den richtigen Moment abzuwarten, mich so zu zeigen. Der Playboy hat eine lange Tradition, hier haben viele Stars wie die von mir sehr bewunderte Juliette Binoche wunderschöne und spannende Fotos gemacht. Es war die richtige Entscheidung!. 

Playboy: Da können wir nur zustimmen. Wir finden die Fotos großartig. Wie zufrieden sind Sie selbst? 
Speichert: Die Bilder gefallen mir sehr. Ich wollte mich natürlich zeigen, mit wenig Make-up. Eben so, wie ich wirklich bin. Gemeinsam mit dem Fotografen Frank Wartenberg haben wir zudem eine exotische Atmosphäre geschaffen, in der ich mich wohlfühlte, sodass die Fotos wurden, wie ich sie mir gewünscht habe. 

Playboy: Und wie wir sie uns gewünscht haben. Wie gelingt es, mit 43 Jahren so umwerfend – und vor allem natürlich gut – auszusehen? 
Speichert: Sie schmeicheln mir . . . Vielen Dank. Ich bin einfach schon immer sportlich gewesen. Meine erste Leidenschaft, das Tanzen, habe ich im Alter von fünf Jahren begonnen und nie damit aufgehört. Daher kommt auch meine Disziplin. Drei Monate vor dem Shooting habe ich eine Diät angefangen und sie bis zum letzten Tag durchgezogen. 

"Sex ist wie Rotwein - er wird mit dem Alter immer besser"

Sandra Speichert

Playboy: Sie galten schon vor 20 Jahren als eine der schönsten Frauen Deutschlands. Wie sehen Sie das selbst – fühlen Sie sich heute begehrenswerter als damals? 
Speichert: In den 90er-Jahren galt ich ja eher als der androgyne Typ Frau, kurzhaarig und frech. Das hat sich geändert. Heute bin ich zwar immer noch exotisch, nur bin ich jetzt Mutter und somit auch reifer und weiblicher geworden. 

Playboy: Dann sagen Sie uns: Was macht das Alter mit der Liebe? 
Speichert: Liebe war und ist zu jeder Zeit das Leitmotiv meines Lebens. 

Playboy: Verändert sich der Sex mit den Jahren? 
Speichert: Ja. Sex ist wie Rotwein – er wird mit dem Alter immer besser. 

Playboy: Frau Speichert, wenn ich Sie so sehe, drängt sich mir – wie wahrscheinlich vielen anderen Männern auch – eine Frage auf: Was muss ein Mann haben, sagen oder tun, um Sie zu verführen? 
Speichert: Ich möchte bei einem Mann in einen tiefen, sinnlichen Blick eintauchen. Ich möchte große, schöne Hände sehen. Ich möchte mit ihm viel lachen können, aber mich zugleich beschützt fühlen. Und ganz wichtig: Ich möchte mit ihm meine Leidenschaften teilen können. 

Playboy: Was bedeutet Leidenschaft für Sie? 
Speichert: Leidenschaft gehört für mich überall dazu – sie gehört zur Arbeit, zur Liebe, zum Leben. 

Playboy: Sind Sie eine Frau, die gern 
Tabus bricht? 
Speichert: Ja, manchmal schon. Denn genau wie die Leidenschaft bringt das Brechen von Tabus ein gewisses Prickeln in unser Leben. 

Playboy: Lassen Sie sich auf erotische Abenteuer ein? 
Speichert: Ja! Etwas Neues zu entdecken ist doch immer spannend. 

Playboy: Könnten Sie sich vorstellen, in einem Erotikfilm mitzuspielen? 
Speichert: Nein, das nicht. Ich bevorzuge die große Liebesgeschichte. 

Playboy: In deutschen Filmen wird getötet, gefoltert, geschossen, und das explizit. Explizite Sexszenen sind dagegen unerwünscht. Ist unsere Gesellschaft prüde? 
Speichert: Sexszenen in Filmen müssen schön und mit viel Gefühl inszeniert werden. Wenn sie es sind, können sie dem Film eine Seele verleihen. 

Playboy: Was könnten Sie sich eher vorstellen – ein Leben ohne Film oder ein Leben ohne Sex? 
Speichert: Ein Leben ohne Film wäre schwierig, aber machbar. Doch Sex und Liebe erfüllen und bereichern das Leben. 

Playboy: Sie sind in Frankreich aufgewachsen, leben noch heute in der Nähe von Nizza. Was unterscheidet französische Frauen von deutschen? 
Speichert: Ich möchte nichts verallgemeinern. In beiden Ländern gibt es interessante Frauen. Sagen wir es so: Die Mischung aus Ehrlichkeit, Stärke und Professionalität einer deutschen Frau und der Joie de 
vivre, dem Charme und dem Humor einer Französin finde ich sehr spannend. 

Playboy: Ihre Eigenschaften als Liebhaberin: mehr französisch oder mehr deutsch? 
Speichert: Ich bin sehr gern eine große Mischung aus beiden. 

Playboy: Was gefällt Ihnen denn gene-
rell an Frauen besser als an Männern? 
Speichert: Frauen treffen meiner Meinung nach ihre Entscheidungen mit dem Bauch und mit dem Herzen. Immer. 

Playboy: Können Sie auch etwas Positives zu unserer Ehrenrettung sagen? 
Speichert: Klar, und das ist nicht ironisch gemeint: Männer denken nicht so viel nach – das kann in bestimmten Situationen von Vorteil sein. Und wir werden euch Männer immer brauchen, damit ihr uns liebt und uns beschützt.

Sandra Speichert
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