„Sei kein Arschloch!“
Herr Banaszak, Sie wollen mit uns über moderne Männlichkeit sprechen. Ihre Parteikollegen haben in den vergangenen 13 Jahren Playboy-Interviews stets gemieden. Warum?
Mich treibt um, wie die Politik und explizit meine Partei Leute erreicht, die man bisher nicht angesprochen hat – und was man dagegen tun kann, dass mit jeder Generation mehr junge Männer rechts wählen und der Antifeminismus zunimmt. Wenn ich nur mit der „taz“ rede, bleibe ich in meiner Bubble. Gleichzeitig ist es natürlich ein Wagnis: Als feministische Speerspitze ist Ihr Magazin ja nicht bekannt.
Wir sind eine Bühne für Frauen, die sich so zeigen, wie sie es selbst wollen, und dies auch als feministischen Akt begreifen.
Das ist die eine Interpretation, ich kenne auch andere. Ich gebe zu, ich bin kein Playboy-Leser. Aber es geht mir mit diesem Interview ja auch darum, die eigene Komfortzone zu verlassen. Das mache ich im echten Leben auch, ich bin ein abenteuerlustiger Mensch.
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