Playboy-Radar: Was wir diese Woche feiern, lesen und sehen müssen
Müssen wir feiern: Cindy Crawfords 60. Geburtstag
Eine Ikone wird 60 – und Sie können mitfeiern: Zum runden Geburtstag von Cindy Crawford am 20. Februar zeigt die Berliner Galerie „Camera Work“ eine Ausstellung, die die Schönheit, Vielseitigkeit und Zeitlosigkeit des Supermodels feiert. Vom 31. Januar bis 14. März zeigt die Galerie über 30 Werke von zwölf renommierten Fotografen – darunter Peter Lindbergh, Herb Ritts, Vincent Peters, Victor Demarchelier und Herb Ritts, der Crawford auch schon für den Playboy ablichtete.
Cindy Crawford selbst co-kuratierte die Schau mit. Die ausgestellten Werke zeigen die stilbildende Karriere des Supermodels über fünf Jahrzehnte hinweg – von den 80ern bis heute. „Wenn ich auf diese Fotos zurückblicke, bin ich sehr dankbar für die Gelegenheit, mit so vielen unglaublichen Fotografen zusammengearbeitet zu haben, und für all die schönen Erinnerungen, die damit verbunden sind“, sagt sie. Wer also ein Stück Mode- und Fotogeschichte erleben will: ab nach Berlin.
Müssen wir lesen: Stefanie Sargnagel lästert über den Opernball
Stefanie Sargnagel ist bekannt für zwei Dinge: ihre lange Zeit getragene rote Baskenmütze und ihre scharfzüngigen Texte, mit denen sie immer wieder ihr Heimatland Österreich aufs Korn nimmt. In ihrem aktuellen Buch widmet sie sich nun einer der traditionsreichsten Institutionen unseres Nachbarlandes – dem Wiener Opernball.
In „Opernball – Zu Besuch bei der Hautevolee“, das am Dienstag, dem 27. Januar, im bei Rowohlt erscheint, schildert die 40-jährige Autorin ihren Ballbesuch aus dem Jahr 2024. Mit spitzer Feder wirft sie dabei einen kritischen Blick auf die Welt der Reichen und Schönen, oder wie sie es im ersten Satz beschreibt, auf „Federn, Pelze, Edelsteine, Knochen.“ Dieses Jahr geht der Opernball am 12. Februar über die Bühne und lässt sich live auf 3sat verfolgen. Genug Zeit also, sich vorher mit Sargnagels Lektüre mental auf den Höhepunkt der Wiener Ballsaison einzustimmen.
Müssen wir sehen: Eine tragisch komische Meyerhoff-Verfilmung
Mit seiner autobiografischen Romanreihe „Alle Toten fliegen hoch“ feierte der deutsche Schauspieler Joachim Meyerhoff bereits große Erfolge: Alle sechs Bände, die seinen Lebensweg als Schauspieler chronologisch nachzeichnen, wurden zu Bestsellern. Nun kommt der dritte Teil, „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, auch auf die große Leinwand.
Der Plot: Der junge Joachim, gespielt von Bruno Alexander („Die Discounter) wird an der Münchner Schauspielschule angenommen und zieht dafür zu seinen Großeltern. Während er im Studium immer wieder spektakulär scheitert, sieht er sich zugleich mit den Eigenheiten seiner Großeltern konfrontiert: Die Großmutter (Senta Berger) ist eine ehemalige Schauspielerin, der Großvater (Michael Wittenborn) ein emeritierter Professor. Beide trinken beherzt gegen eine innere Leere an, die sich nicht so leicht vertreiben lässt. Inszeniert von Regisseur Simon Verhoeven („Willkommen bei den Hartmanns“) sollten dabei nicht nur eingefleischte Meyerhoff-Fans auf ihre Kosten kommen, sondern auch Neulinge problemlos einsteigen können. Kinostart ist am 29. Januar 2026.
Müssen wir verfolgen: Kommt endlich das neue Lana-del-Rey-Album?
In der Musik-Gerüchteküche blubbert es gerade ordentlich. Der Grund: Lana del Rey soll angeblich ihr lange versprochenes Country-Album veröffentlichen. Laut dem Musikblog Tonspion soll das Album „Stove“ am 30. Januar erscheinen. Bisher ist aber nichts offiziell bestätigt. Entsprechend vorsichtig sind Fans mit allzu großen Freudensprüngen. Das Album sollte nämlich schon im September 2024 erscheinen, damals noch unter dem Titel „Lasso“. Danach wurde es zu „The Right Person Will Stay“ umgetauft und auf Mai 2025 verschoben. Lana del Rey erklärte schließlich selbst, das Werk sei „autobiografischer als gedacht“, weshalb sich die Veröffentlichung weiter verzögern könnte.
Welche ihrer zuletzt veröffentlichten Songs es am Ende wirklich aufs Album schaffen, steht ebenfalls in den Sternen. Gute Chancen hat aber „Stars Fell on Alabama“, ein persönlicher Song über ihren Ehemann Jeremy Dufrene. Ob all das mehr ist als nur Gossip, erfahren wir am Freitag.
Müssen wir wissen: Bill und Tom Kaulitz moderieren „Wetten, dass … ?“
Zwar sind wir uns sicher, dass Sie an dieser News der letzten Woche kaum vorbeigekommen sein werden – doch wir gehen lieber auf Nummer sicher. Hat diese News doch branchenübergreifend für ordentlich Wirbel gesorgt: Nachdem das ZDF mit einem Post auf Instagram erst die Gerüchteküche anheizte, bestätigte der Sender kurze Zeit später die News: Bill und Tom Kaulitz werden künftig die beliebte TV-Show „Wetten, dass …“ moderieren.
Das Zwillings-Paar, das mit ihrer Band „Tokio Hotel“ berühmt wurde, steht derzeit an der Spitze der deutschen Unterhaltung: „Kaulitz Hills“ ist einer der erfolgreichsten deutschen Podcasts, ihre Netflix-Serie „Kaulitz & Kaulitz“ geht bald in die dritte Staffel. Nun werden die 36-jährigen Leipziger die Kult-Sendung übernehmen und an den Platz des abgedankten Thomas Gottschalk treten. Am 5. Dezember 2026 wird das Moderations-Duo durch die Show der einmaligen Wetten führen.
Auf Instagram überschlagen sich die Kommentare unter dem Beitrag. Von „Wetten, dass es 10 mal geiler wird als die alte show?!“ bis hin zu „Wetten, dass es kacke wird“ finden sich sämtliche in ihrer Wortwahl fein druchdachten Meinungen zur TV-News. Das ZDF hingegen steht hinter der Entscheidung und zitiert in seiner Pressemittelung Showmaster Frank Elstner, der der "Wetten, dass..?" im Jahr 1981 erfand und sechs Jahre lang 39 Ausgaben der Sendung moderierte: "Wer spricht die Sprache unserer Zeit so, dass die Menschen wieder neugierig auf den Samstagabend sind? Ich gratuliere dem ZDF, dass sie mit Tom und Bill Kaulitz eine mutige und kreative Entscheidung getroffen haben, die in Zeiten von TikTok, YouTube und Co. den richtigen Akzent setzt. Jungs, ich drücke Euch die Daumen!"
Übrigens: Damit ist auch die Bewerbungsphase für neue Kandidaten eröffnet. Wie das ZDF auf seiner Website schreibt, freut es sich ab sofort über Wettvorschläge für die Sendung.