Tagebuch einer Verführerin: Nach dem Krach ist vor dem Vögeln

Das Bild zeigt die untere Gesichtshälfte einer Frau, die sich an ihre leicht geöffneten Lippen einen Finger mit der Aufschrift "Shhh" hält.
In ihrer Kolumne schreibt Sophie Andresky über das, worüber andere nur heimlich nachdenken
Credit: Imago
Das Bild zeigt die untere Gesichtshälfte einer Frau, die sich an ihre leicht geöffneten Lippen einen Finger mit der Aufschrift "Shhh" hält.
In ihrer Kolumne schreibt Sophie Andresky über das, worüber andere nur heimlich nachdenken
Credit: Imago

Die Autorin Sophie Andresky hat zwei Passionen: Bestseller schreiben und Männer verführen. Über Letzteres sinniert sie in der Sex-Kolumne „Tagebuch einer Verführerin“. Ob vorgetäuschte Orgasmen, heiße One-Night-Stands oder Masturbation – einmal im Monat schreibt sie hier über Dinge, die viele sich nur insgeheim denken. Dieses Mal: heftige Beziehungsstreits – und die ebenso intensive Versöhnung danach.

Sophie Andresky
Von: Sophie Andresky
03.01.26
Alle Artikel

Männer sind wunderbar. Solche, mit denen ein Streit kein Massaker ist, sondern eine kathartische Ausei­nandersetzung, sind besonders wundervoll. Denn erst wenn man so richtig stinkig aufeinander ist, zeigt sich, ob man wirklich ein Paar ist oder nur eine Wohngemeinschaft mit Sex.

Dabei gibt es direkt eine gute Nachricht: Streiten kann man lernen. Die einfachen Grundregeln: niemals vor anderen. Niemals nackt oder im Bett und schon gar nicht beim Vögeln! Never ever handgreiflich werden. Nie etwas sagen, das schlimmer ist als der eigentliche Streitpunkt. Keine Nebenkriegsschauplätze aufmachen. Wenn ihr euch ärgert, weil die Frau mit dem Kumpel geflirtet hat und ihr euch dadurch gedemütigt gefühlt habt, dann sagt das und führt nicht das Einmannstück „Dein kurzer Rock sieht nuttig aus, und deine Beine sind zu dick dafür“ auf.

Folgen Sie uns auf