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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Revival eines Klassikers: Die E-Schwalbe

Die E-Schwalbe ist vor allem eines: ein Sommerfahrzeug, das Spaß macht und für die Stadt entwickelt wurde. Mit technischen Innovationen wie verschiedenen Fahrmodi ist sie aber alles andere als Oldschool.

Wenn man Schwalbe hört, denkt man an röhrende, wunderschöne Blechroller aus dem Osten. Die neue E-Schwalbe röhrt nicht, sie surrt. Sie kommt nicht aus Ostdeutschland, sondern aus München. Aber wunderschön ist sie trotzdem. Der neue Lizenznehmer Govecs, ein Spezialist für Elektro-Mobilität auf zwei Rädern, hat die neue Schwalbe L1e entwickelt. Und wir durften sie testen.

Kurz zu den technischen Daten: Der Roller hat eine Leistung von 4 KW (ca. 5 PS) und riegelt bei 45 Km/h ab. Seine Reichweite beträgt im Go-Modus (das Äquivalent zum Eco-Modus im Auto) etwa 120 Kilometer in der größeren Akku-Ausführung. Die Standard-E-Schwalbe schafft 60 Kilometer. Neben dem Go-Modus stehen dem Fahrer noch der etwas sportlichere Cruise und der zackige Boost-Modus zur Verfügung. Vor allem für die Damen hilfreich: Der Crawl-Rangier-Modus mit Vor- und Rückwärtsgang. Denn so ein 135 Kilo-Gefährt kann zarte Geschöpfe manchmal vor schwer zu bewältigende Aufgaben stellen.

Da wären wir auch beim Thema: Mit Alltagsaufgaben hat die E-Schwalbe Probleme. Fünf Liter Stauraum unterm Sitz sind eine Herausforderung. Selbst eine Wasserflasche passt nicht wirklich rein. Und da die Akkus fest zwischen den Beinen verbaut sind, kann man auch nicht ohne weiteres eine Kiste Bier zwischen die Schenkel klemmen.

Die E-Schwalbe ist kein Vogel fürs Grobe. Sie ist optimal, um in die Arbeit zu pendeln. Die Laptoptasche passt bequem auf den Gepäckträger und das Smartphone kann während der Fahrt über einen USB-Port unterm Sitz geladen werden. Weitaus schwieriger wird es vor allem für Stadtmenschen, den Roller selbst zu laden. Denn die Akkus können nicht bequem mit in die Wohnung genommen werden. Man benötigt eine ebenirdische Steckdose, um das fünf Meter lange Kabel einzustecken.  

Hat man dann aber eine gefunden, lädt der Stadt-Roller in viereinhalb Stunden komplett voll. Im Schnelllademodus sogar zu 50 Prozent in eineinhalb Stunden. Den Akkus zuliebe sollte man diese Variante aber nicht zum alltäglichen Ritus verkommen lassen. Die Bosch-Energie-Speicher sind die Innovation. 120 Kilometer Reichweite ist stattlich. Genauso wie der Preis – in voller Ausstattung liegt der Elektro-Roller bei 6 200 Euro. Kein Schnäppchen, dafür garantiert Govecs aber Qualitäts-Fertigung ausschließlich in Europa. Das Logo auf dem Sitz ist handgestickt und die Kultmarke steckt eben auch im Preis.

Diese Schwalbe ist ganz klar ein Liebhaberobjekt. Ein wunderschönes dazu. Das elektrische Schnurren klingt wie aus einem SciFi-Film und tröstet gekonnt über das fehlende (und manchmal nervtötende) Röhren hinweg. Die Fahrmodi sind kinderleicht zu wechseln und die Bedienung für so viel Hightech wirklich äußerst intuitiv. Sollten Sie eine Steckdose in der Nähe ihres Rollerparkplatzes haben, sprechen wir eine klare Empfehlung aus. Alle anderen sollten dann wohl eher noch die nächste Generation ähnlich leistungsstarker Akkus abwarten, die man bequem in die Wohnung transportieren kann. 

Autor: Maximilian Krones
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