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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Testfahrt: Mit dem E-Scooter zur Arbeit

Die öffentliche Nahverkehr ist teuer und überfüllt und wer in der Nähe seines Arbeitsplatzes eine Wohnung findet, darf als unerhört privilegiert bezeichnet werden. Wer sich autark durch verkehrsüberlastete Städte bewegen will, musste bislang aufs Fahrrad steigen oder einen langen Fußmarsch unternehmen. Jetzt aber hat das estonische Unternehmen "Stigo" eine Lösung für alle leidgeplagten Berufspendler entwickelt: den faltbaren E-Scooter. Wir haben das Gefährt getestet. 

Auch wenn es nur ein kurzer Weg in die Arbeit ist: Das feierabendliche Ritual, sich in Bus, Bahn oder Tram hinein zu quetschen, ist nicht gerade etwas, auf das man sich nach einem anstrengenden Tag freut. Wäre es da nicht weitaus angenehmer, sich stattdessen den Fahrtwind durchs Haar wehen zu lassen und gemütlich - ganz ohne Stau - auf seinem Gefährt nach Hause zu gleiten? 

Klare Sache, doch es gibt einen Haken: Fahrradfahren ist nicht jedermanns Sache - und zudem durchaus anstrengend. Und zu den silbernen Alu-City-Rollern müssen wir nun wirklich kein Wort mehr verlieren. Deshalb haben sich die Entwickler der estonischen Firma "Stigo" eine Alternative einfallen lassen. Den Stigo E-Scooter: Ein faltbarer Mini-Scooter, der an der heimischen Steckdose aufgeladen werden kann. Ganze 25km/h bringt der Scooter auf die Straße. 

Unsere beiden Redakteure David Goller und Maximilian Marquardt haben den kleinen Elektro-Scooter für einen Tag ausprobiert. Ob der Stigo E-Scooter auch verspricht was er hält, sehen Sie im Video oben. 

Unser Fazit:

Der Stigo E-Scooter ist ein witziges kleines Gefährt, das tatsächlich in nur wenigen Sekunden ausgeklappt und fahrbereit ist. Zusammengeklappt kann man den E-Scooter wie einen Rollkoffer hinter sich herziehen. Dennoch empfanden wir das Gewicht von knapp 14 Kilo als ein bisschen zu schwer.

Das Fahrverhalten des Flitzers ist angenehm und fühlt sich auf der Straße sicher an. Der Wendekreis ist dennoch ein wenig zu groß gehalten. Die verbaute Hupe ist sehr laut, was in der Stadt durchaus von Vorteil ist. Die Digital-Anzeige des Tachos ist gut lesbar.

Die Ladezeit beträgt nur wenige Stunden, was ebenfalls ein enormer Vorteil ist. Der volle Akku hält für ca. 15-20 Kilometer - dann ist Schluss. Aber ganz ehrlich: Wer will darauf schon nach Italien fahren. Abzüge gibt es allerdings in der Rahmenhöhe: Der Stigo-E-Scooter scheint für Menschen bis 1.85m gebaut worden zu sein. Für größere Personen kann es relativ ungemütlich werden.

Zum Schluss bleibt zu sagen: Wer autark sein möchte und es satt hat, verschwitzt vom Radfahren in die Arbeit zu kommen, für den stellt der E-Scooter eine gute Alternative dar.

Alle weiteren Informationen zum Stigo-E-Scooter gibt es übrigens hier: http://www.stigobike.com/ger/

Autor: Max Marquardt, Playboy
Autor: David Goller, Playboy
Ohne Bremsen über die Alpen
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