Direkt zum Inhalt
Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Auf der Überholspur - Im Rolls-Royce durch München

Queen Elisabeth lässt sich im Rolls-Royce durch die Gegend fahren und John Lennon war ebenfalls Fan der englischen Edelschlitten. Für einen Tag durfte sich Playboy Online-Chef Maximilian Marquardt in diese durchaus illustre Runde einreihen und wurde von Volontär Max Krones im neuen Rolls-Royce Phantom 8 durch München kutschiert. Was das mit ihm gemacht hat? Lesen Sie selbst.

Fotos & Video: Julian Hartwig / NeonBlack

10 Uhr an einem Donnerstagmorgen in München. Ein Rolls-Royce Mitarbeiter liefert das sechs Meter Schlachtschiff an. Wir haben zuerst Probleme einen Parkplatz vor der Playboy-Redaktion zu finden und stellen ihn kurzerhand genau davor ab. Erste Erkenntnis: Niemand geht einfach an diesem Wagen vorbei. Jeder bleibt stehen, will einen Blick hinein werfen, oder sich reinsetzen. 

Playboy Site-Manager Max Marquardt (li.) und Volontär Max Krones mit dem Phantom in der Maximilianstraße.

Doch heute hat nur einer dieses Privileg: Freiherr Maximilian "Mansion" Marquardt. Okay, der Adelstitel ist erfunden, aber wenn der erste Satz, den dein Fahrgast im Fond von sich gibt: "Wo ist der gottverdammte Champagner" ist, weißt man als Fahrer, wo die Reise hingehen kann - oder auch nicht.

Natürlich schließt der Freiherr zuerst bequem vom Massagesitz aus sein Handy an und beschallt uns und die gesamte Straße mit dröhnendem Hip Hop. Dickes Auto, dicke Beats, dicke Hose. Champagner gibt es vorerst keinen, dafür viele neugierige Blicke. Als wir vor der Uni halten fragt uns eine ältere Dame, ob wir Rockstars sind. Kurz wollen wir bejahen, dann fällt uns wieder ein, dass dieses Stück Paradies auf vier Rädern nicht uns gehört und wir ohne dieses Auto in unserem Aufzug wohl ganz und gar nicht für Rockstars gehalten worden wären, eher für die Besucher eines Immobilienmaklerkurses. 

Sternenhimmel: der Himmel des Phantom ist mit hunderten LEDs bestückt - für das richtige "Feeling".

Ein großer Vorteil am Phantom 8: Man braucht nie wieder Parkgebühren zahlen. Egal wo wir stehen - wir werden geduldet. Zweite Reihe Maximilianstraße - der Tramfahrer hält die Bahn mitten auf der Straße an und fragt, ob wir Gefährte tauschen wollen. Der Freiherr verneint, zu billig die Bahn. Vor der Bayerischen Staatsoper stehlen wir einem Brautpaar in Stretchlimo eindeutig die Show. Und ernten sogar hämische Kommentare. Was einmal mehr wahrscheinlich eher am Outfit als am Wagen liegt. Dessen Grill ist erstmals in die Front integriert und passt sich mit seiner griechischen Tempelform perfekt in die Säulen-Kulisse der Oper ein. 

"Was!? Die Fußstützen sind Höhenverstellbar?"

Direkt vor der Münchner Universität gibt es eigentlich keine Parkplätze. Es gibt nur einen Brunnen mit Vorplatz. Dem Freiherr ist das Parkplatz genug und ich lenke den Wagen nach seinen Wünschen. Mittlerweile scheint sich sein von täglicher Bürostuhl-Folter geplagter Rücken an die arktis-weißen Sitze gewöhnt zu haben. Was in den erste zwei Stunden laute Begeisterungs-Rufe ausgelöst hat: "Ah krass, hier hinten ist einfach eine Karaffe für den Whisky" oder "Was!? Die Fußstützen sind Höhenverstellbar?" wird nun stillschweigend hingenommen. Man gewöhnt sich anscheinend schnell an das Beste. "Rolls-Royce steht für mich für Erhabenheit und Exklusivität", sagt der Phantom Chefdesigner Exterior Felix Kilbertus im Vorfeld, "Man muss niemandem etwas beweisen".

Fürstlich geparkt - direkt vor der Münchner Staatsoper.

So geht es mir auch am Steuer. Dieser Wagen fährt sich unfassbar angenehm. Man schwebt über den Asphalt. Alles geht geräuschlos und doch merkt man dem 6,7 Liter V12-Motor seine 571 PS an. Der Phantom legt sich enorm geschmeidig in die Kurven. Das liegt auch an seinen extrem weichen Reifen, die eine Sonderanfertigung sind. Im Innenraum gibt es selbstverständlich zwei Bildschirme in den Fahrer- und Beifahrersitzen, mit denen die Fahrgäste das Multimedia-System steuern können. Alles natürlich elektronisch ein- und ausfahrbar.

Über dem Armaturenbrett ist die längste durchgehende Glasfront verbaut, die jemals einen Autoinnenraum geziert hat. Die Käufer können sich hinter "The Gallery" zum Beispiel feinste Nymphenburger Porzellan Rosen wünschen, oder eine goldüberzogene 3D-Print Skulptur des Künstlers Thorsten Frank. "Das macht das Auto wirklich einzigartig und hebt es von allen anderen Fahrzeugen ab", findet Designer Kilbertus. 

Auf der Autobahn ziehen wir am Rest des Verkehrs mühelos vorbei - schneller ist nur das Wachstum unserer imaginären Aktienkurse. Doch so hoch und angenehm der Flug auch war, am Ende des Tages muss selbst ein Pseudo-Freiherr wieder zurück an den Schreibtisch. Für alle die noch weiter träumen möchten hier die technischen Daten:

ROLLS-ROYCE PHANTOM 8

Geschwindigkeit: 250 KM/H

Gewicht: 2560 KG

0-100 KM/H: 5,3 SEKUNDEN

Hubraum: 6749 CCM

Leistung: 571 PS

Preis: ca. 450 000 EURO (MIT BASISAUSSTATTUNG UND OHNE MEHRWERTSTEUER)

 

Autor: Maximilian Krones
Autor: Max Marquardt, Playboy
Wir waren beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring
Newsletter

Jede Woche neu:
die spannendsten Themen,
die schönsten Frauen

Jede Woche neu: die spannendsten Themen, die schönsten Frauen

The was an error. Please try again later.