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Modesünde Hawaii-Hemd

Warum die Südsee-Klamotte ein absolutes No-Go ist

Pro & Contra: Modesünde Hawaii-Hemd

Für die einen die lässigste Art Hemden zu tragen – für andere nur (er)tragbar, wenn man dazu einen „Magnum“-Schnurrbart im Gesicht hat und einen roten Ferrari fährt wie Tom Selleck in den 80ern. Am Blumenmuster-Revival 2018 erfreut sich nicht jeder. Mancher sieht darin nichts als Stilblüten. Zwei Männer – zwei Weltanschauungen…

Generell bin ich der Meinung, dass sich jeder Mann nach seiner Facon kleiden soll. Sogar Tennissocken zu Sandalen kann ich noch tolerieren. Schließlich ist diese unsägliche Kombination für uns Deutsche ein nationaler Identifikator, quasi ein Personalausweis aus Textilien.

Doch bei Hawaii-Hemden hört der Spaß auf. Kaum eine Klamotte zeugt von schlechterem Stil, als das bunt gemusterte Kurzarmhemd.

Das Bild spricht für sich. Hawaii-Hemden sind einfach hässlich

Das Kleidungsstück ist schlichtweg ein modischer Griff ins Klo und gehört deshalb auf den Index. Es ist zwar ganz witzig, wenn sich Trends immer wieder neu erfinden: Die Renaissance des Hawaii-Hemds sollte Mann aber besser ignorieren. 

Es ist momentan wie ein Flashback zurück in die 80er Jahre: Aktuell wandeln überall Männer im Tom-Selleck-Gedächtnis-Look umher. Magnum war zwar früher eine tolle Serie, keine Frage. Doch das rechtfertigt immer noch nicht die optische Nachahmung. Trotzdem gibt es genug Männer, die sich mit diesem Look cool fühlen.

Lesen Sie hier den Pro-Kommentar unseres Autors Maximilian Marquardt

Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, fehlt eigentlich nur noch die Vokuhila-Frise, inklusive Pornobalken. Mit einem Ferrari wäre die modische Geschmacksverirrung sogar einigermaßen wett zu machen. Jedoch sind die meisten Hawaii-Hemd-Träger dann doch eher der Opel-Kadett-Typ. Zum Proleten-Klischee passt beides perfekt.

Welcome back to the 80's - mit Vokuhila und Pornobalken

Und so will sich doch niemand mehr ernsthaft in der Öffentlichkeit zeigen, der noch klar bei Verstand ist. Die traurige Kurzhemdsärmeligkeit sollte sowieso ausschließlich Busfahrern und Beamten vorbehalten sein. Und die tragen ihre Berufskleidung immerhin unifarben.

Wer einem anderen Beruf nachgeht und den Gang zur Arbeit im Südsee-Outfit antritt, schickt die eigene Seriosität geradlinig unter Tage! Nicht nur, dass man von den Kollegen schief angeschaut wird. Auch der Chef wird sich beim Anblick seines Kanarienvogel-Mitarbeiters fragen, ob dieser mit den Gedanken überhaupt noch bei der Arbeit oder bereits Cocktails schlürfend unter Palmen liegt.

Das ist übrigens der einzige Ort, an dem Mann die polynesische Tracht ungeniert tragen darf. Aber auch nur dort! In Paris läuft schließlich auch niemand in Krachlederner herum. Hierzulande sind Hawaii-Hemden nur zu einem einzigen Anlass adäquat: Bad-Taste-Partys. 

Lassen Sie das Papageien-Hemd also lieber dort, wo es wirklich hingehört: In der Karibik.

Autor: Playboy Redaktion, Playboy Deutschland
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