Skispringen skurril: Penisvergrößerung als Wettbewerbsvorteil?
Tatsächlich bestätigte die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, dass man entsprechende Hinweise ernst nehme. Wie die „Bild“ kürzlich berichtete, steht der Verdacht im Raum, Skispringer könnten ihren Penis mittels Hyaluronsäure-Injektionen vergrößern, um ihre Sprungleistung zu verbessern.
Der Hintergrund ist ebenso kurios wie technisch erklärbar. Skisprunganzüge sind millimetergenau reguliert. Je größer der Anzug, desto besser der Auftrieb beim Sprung. Schon wenige Zentimeter mehr Stoff können mehrere Meter zusätzliche Weite bedeuten. Und genau hier kommt die Anatomie ins Spiel.
Olympia 2026: Je größer der Penis, desto weiter der Sprung?
Um Manipulationen zu verhindern, werden Skispringer vor jeder Saison per 3D-Scanner exakt vermessen. Dabei zählt jeder Körperpunkt, auch die männlichen Genitalien, da sie den tiefsten Punkt zwischen den Beinen darstellen. Die Regel lautet vereinfacht: Je länger der Penis, desto mehr Stoff ist im Schritt des Anzugs erlaubt.
Experten bestätigen, dass bereits minimale Unterschiede messbare Effekte haben können. Im Skispringen, wo Hundertstel und Zentimeter über Sieg oder Niederlage entscheiden, zählt jedes Detail.
Olympia 2026: Warum bei den Regelwächtern die Alarmglocken schrillen
Dass diese Überlegungen nicht völlig aus der Luft gegriffen sind, zeigte der Betrugsskandal bei der WM 2025. Damals arbeitete die norwegische Mannschaft zusätzliche Nähte in ihre Anzüge ein, um mehr Flugstabilität zu erzeugen. Der Schwindel flog auf. Die Topspringer Marius Lindvik und Johann André Forfang wurden disqualifiziert, Cheftrainer Magnus Brevig entlassen, mehrere Co-Trainer suspendiert.
Vor diesem Hintergrund erscheint es zumindest denkbar, dass bei einem so prestigeträchtigen Ereignis wie den Olympischen Spielen auch extremere Ideen erwogen werden könnten. Selbst dann, wenn sie die eigene Gesundheit gefährden.
Denn eine Penisvergrößerung mit Hyaluronsäure ist alles andere als harmlos. Der Urologe Eric Chung warnte im „Guardian“ vor „Penisschmerzen, Deformierungen, Infektionen, Entzündungen, Sensibilitätsstörungen und sexuellen Funktionsstörungen“. Im schlimmsten Fall könne es sogar zum Absterben von Gewebe kommen. Ein extrem hoher Preis für ein paar Meter mehr Weite.
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Olympia 2026: Bisher kein Verdachtsfall auf Penis-Betrug
Bislang gibt es allerdings keine konkreten Hinweise auf ein solches Fehlverhalten. Bruno Sassi, Kommunikationsdirektor des Internationalen Skiverbands, erklärte gegenüber der „BBC“ unmissverständlich: „Es gab niemals eine Andeutung, geschweige denn Beweise, dass ein Wettkämpfer jemals Hyaluronsäure-Injektionen zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen genutzt hat.“
Sollte ein solcher Fall dennoch während oder nach Olympia 2026 bekannt werden, es wäre schon ein starkes Stück.