Playboy-Radar: Was wir diese Woche sehen, hören und feiern müssen

Eine Frau in einem schwarzen Abendkleid hält einen Golden Globe in der linken Hand und streckt ihn in die Höhe
Durfte sich über ihren ersten Golden Globe freuen: Schauspielerin und Musikerin Teyana Taylor
Credit: Imago
Eine Frau in einem schwarzen Abendkleid hält einen Golden Globe in der linken Hand und streckt ihn in die Höhe
Durfte sich über ihren ersten Golden Globe freuen: Schauspielerin und Musikerin Teyana Taylor
Credit: Imago

Bei all den Angeboten an Neuem und der steten Wellen an Trends den Überblick zu behalten, ist unmöglich. Wir versuchen es trotzdem, und wühlen uns mit dem „Playboy-Radar“ für Sie durch die endlose Flut an Neuheiten. Diese Woche entdeckt und für gut befunden: Die 83. Verleihung der Golden Globes, sportliche Highlights im Fernsehen, Musik, die das Zeug zum Kunstwerk hat u.v.m.
 

Playboy Redaktion
Von: Playboy Redaktion
12.01.26
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Müssen wir wissen: Wer bei den Golden Globes abräumte

In der Nacht 12. Januar wurden zum 83. Mal die Golden Globes verliehen. Der renommierte Filmpreis ist unter seinen Anwärtern besonders prestigeträchtig. Denn wer einen Golden Globe gewinnt gilt als Favorit für die Oscars.

Der große Abräumer in diesem Jahr war der Film „One Battle After Another“, der mit insgesamt vier Auszeichnungen geehrt wurde – darunter als „Bester Film – Komödie oder Musical“, für die „Beste Regie“ sowie für die „Beste Nebendarstellerin“. Letzteren konnte Teyana Taylor bereits bei ihrer ersten Nominierung für sich entscheiden.

Außerdem konnte sich Timothée Chalamet nach 5 Nominierungen endlich über seinen ersten Golden Globe freuen. Er bekam ihn für seine Rolle im Film „Marty Supreme“ freuen und baut damit seinen Vorsprung im Rennen um den Oscar aus. Die Moderation übernahm wie schon im letzten Jahr die Komikerin Nikki Glaser, wie schon erwartet mit bissigem Monolog auf Kosten des Publikums.

Müssen wir sehen: „28 Years Later – The Bone Temple“ im Kino

Nur gut ein halbes Jahr nach dem Kino-Start des vorherigen Teils stellt Regisseurin Nia DaCosta die von Danny Boyle und Alex Garland erschaffene Endzeit-Welt auf den Kopf. Erneut im Zentrum des Horror-Spektakels: Ralph Fiennes als Dr. Kelson. Ab 15. Januar im Kino!

Müssen wir mitfiebern: Sportliche Highlights im TV

Alle, die sich den Punkt „mehr Sport“ auf die Liste der Neujahresvorsätze geschrieben haben, können ihn jetzt ganz einfach vom Sofa aus abhaken: Vom 15. Januar bis zum 1. Februar wird in Dänemark, Schweden und Norwegen die Handball-Europameisterschaft der Männer ausgetragen. Mitfavorit Deutschland trifft gleich am ersten Turniertag auf Nachbarland Österreich. ARD und ZDF übertragen die Spiele im Wechsel.

Außerdem startet mit den Australian Open der Tennis-Zirkus traditionell ins Grand-Slam-Jahr. Im letzten Jahr holte sich der Südtiroler Jannik Sinner den Titel. Ab dem 18. Januar muss er ihn verteidigen – voraussichtlich gegen Phänomen Carlos Alcaraz und Routinier Novak Djokovic. Ob ihm das gelingt? Erfahren wir live bei DAZN.

Müssen wir feiern: Den „Wirf-deine-Jahresvorsätze-über-Bord-Tag“

Das Jahr fängt neu an und alle wollen mitmachen: mehr Sport, gesündere Ernährung, kein Alkohol. Doch so schön diese Vorsätze auch sind – bei den meisten klappt es langfristig leider nicht. Eine Studie der Universität Scranton zeigt, dass gerade einmal rund 8 Prozent ihre Neujahrsvorsätze dauerhaft umsetzen. Viele geben schon nach wenigen Wochen auf. 

Manche sogar nach 17 Tagen: Denn am 17. Januar wird der „Wirf-deine-Jahresvorsätze-über-Bord-Tag“ gefeiert. Der Spaßfeiertag stammt ursprünglich aus den USA und soll daran erinnern, sich von unrealistischen Erwartungen zu lösen und das neue Jahr mit etwas mehr Leichtigkeit zu starten. Gleichzeitig ist er eine gute Gelegenheit, über die eigenen Ziele nachzudenken: Sind sie zu hoch gesteckt? Sollte man sie stattdessen flexibler handhaben?

Ein kleiner Tipp: Vorsätze gelingen leichter, wenn sie realistisch, konkret und alltagsnah sind. „Ich will in sechs Wochen aussehen wie Michael B. Jordan“ – eher unrealistisch. „Ich gehe ab jetzt jeden Donnerstag ins Fitnessstudio“ – machbar.

Müssen wir hören: Neue Musik von ASAP Rocky

Zugegeben: In den letzten Jahren hat Rapper ASAP Rocky weniger durch seine Musik von sich reden gemacht. Der 37-Jährige stand vor allem in der Modewelt im Rampenlicht und war in den Medien als Vorzeigeehemann von Rihanna präsent, mit der er mittlerweile drei Kinder hat. Nach über sieben Jahren Pause seit seinem letzten Album „Testing“ (2018) droppt Rocky nun aber sein neues Werk „Don’t Be Dumb“. 

Und das kommt mit einem überraschenden Twist: Kultregisseur Tim Burton ist mit an Bord. Auf Instagram beschreibt Rocky ein Artwork (bei dem es sich um das Albumcover handeln könnte) mit den Worten: „Danke, Tim Burton, dass du mit mir an diesem Film gearbeitet hast.“ Ob tatsächlich ein Film zum Albumrelease geplant ist oder ob es sich um einen Soundtrack im Burton-Stil handelt, wissen wir nicht. Gewissheit gibt es frühestens am 17. Januar, dem geplanten Veröffentlichungstermin.

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